Echt jetzt! (117)

Babys, ihr fehlt uns! - Bemerkungen von Rainer M. Gefeller

Fliegen ist auch nicht schöner: der kleine Louis auf der Schaukel.
Foto: Annemaria Gefeller

10.07.2026 / REGION - Mama?" – "Mamma." – "Maaamaa!" Nicht wahr, das kennen wir. Mal versonnen, dann drängend und kurzdrauf schnarrend. Natürlich selten so zart wie bei Heintje, der unseren Müttern seine Hymne sang. Aber häufig doch irgendwie... herzerwärmend. Es sei denn, die Gerufene braucht gerade Ruhe – im Home-Office, beim Kochen, beim Staubsaugen, beim Nachdenken. Da muss eine Mutter schon die hohe Kunst des Weghörens beherrschen. Denn unentwegt rieselt und rauscht der Mama-Ruf über Deutschlands Spielplätze, in Freibädern, daheim, in Restaurants, Eisdielen; überall halt, wo Kinder zugelassen werden. Wo kommt all der Nachwuchs her? Ich dachte, wir stünden kurz vorm Aussterben. Oder erscheint uns die Kinder-Welt lauter und aufdringlicher, als sie ist?



"Sind die Deutschen kinderfeindlich?", fragte die FAZ Anfang Mai. Der Autor notiert seine Beobachtungen bei einem ICE-Trip mit drei Sprößlingen. Plätze waren nur noch im Ruhebereich reservierbar, hier sind laut Bahn "Handytelefonate", "Klingeltöne", "lautes Musikhören" sowie "sonstige lärmende Tätigkeiten" unerwünscht. Es kam, "wie es kommen muss. Ab und zu fällt ein Stift oder ein Spielzeug herunter, jemand langweilt sich, ist müde, hat Hunger oder kann schlecht beim Kartenspielen verlieren." Schon geht’s los: Kinder-Krawall. Irgendwann beschwert sich eine Frau: im Ruhebereich herrscht gefälligst Ruhe. Eine Freundin findet die Reaktion "sehr deutsch", "in Italien kann ich mir sowas nicht vorstellen".

Kleine Recherche in dem Land, in dem einst die dicken Bäuche blühten. Ah, da vorne – eine Kleinfamilie. Es ist angenehm warm, aber die Stimmung ist angespannt. Die Eltern schlendern entlang der Strandpromenade, der vielleicht dreijährige Sohn stapft unwillig hinterdrein. Jedes Mal, wenn die Mutter sich umdreht – sie dreht sich sehr oft um – reckt ihr der Zwerg mit verkniffenem Gesicht den Mittelfinger entgegen. Woher kennt das Früchtchen bloß diese obszöne Geste? Aus der Kita? Wieder dreht sich die Mutter um, wieder zuckt der Stinkefinger nach oben. Plötzlich sieht das Bübchen, wie ihm ein Mann mit Hund entgegenkommt. Hach, was für ein braves Kind.

"Mama" ruft es und trabt eilig zu ihr, um ihren Rock zu umarmen. Lieb, nicht wahr? Dabei ist auch Italien schon längst kein Kinder-Paradies mehr. Was haben wir sie verehrt, die "Mama Italia". Diese herzensgute, hüftstarke Frau mit Kittelschürze. Rührte den lieben langen Tag in Pasta-Saucen, brüllte einen Bengel aus ihrer Großfamilie an, liebkoste einen anderen. Immer bereit, den Kleinen die öligen Tomatenreste aus dem Gesicht zu wischen. Es war einmal. Die deutsche Mutter hat mehr Nachwuchs als die südeuropäische Mama.

"Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung. Er ist nichts, als was die Erziehung aus ihm macht." Sagte Immanuel Kant (1724 bis 1804) und definierte damit eine Pädagogik, die bis heute ihre Anhänger hat. Andersrum bedeutet das nämlich: Wer nicht erzogen wird, ist gar kein Mensch! Kinder müssten gefälligst von der Willkür-Herrschaft ihrer Begierden befreit werden. "Das Kind soll spielen, es soll Erholungsstunden haben, aber es muss auch arbeiten." Sagte Master Kant. Sein Erziehungs-Auftrag griff im Jahrhundert der Aufklärung immer weiter um sich. Der nicht ganz so berühmte Kollege Peter Villaume erläuterte, unerzogene (ungezogene!) Kinder seien eine "kraftlose, unausgebildete Masse". Waren das Zeiten! Frisch ans Werk, ihr tüchtigen, prügelfreundlichen Lehrer und Erzieher.

Noch bis in die 70er Jahre bekamen wir die von Herrn Kant verfügte Strenge zu spüren. Nicht nur von Eltern, sondern auch von Lehrern gab’s "Backpfeifen". Hat uns nicht geschadet, sagen manche Oldies. Mein Lieblings-Pauker in der "Volksschule" hat gern mit dem Rohrstock auf die Handfläche geschlagen, bis sie rot war. Sein total verhasster Kollege hat die Kinder mit Wonne an den Ohren durchs Klassenzimmer geschleift. In vielen Familien gab’s gern mal was mit dem Teppichklopfer auf den Hintern. Erst 1973 wurde die Prügelstrafe in den Landesschulverordnungen der Bundesrepublik untersagt. Außer in Bayern. Noch am 4. Dezember 1978 verfügte das Bayerische Oberste Landesgericht, dass das "gewohnheitsmäßig begründete Züchtigungsrecht für Lehrer nicht außer Kraft gesetzt" werden durfte.

Erst vier Jahre später galt auch im Alpenvorland Prügelverbot. Welch ein Kontrast zur partnerschaftlichen, liebevollen Pädagogik der Pippi-Langstrumpf-Erfinderin Astrid Lindgren: "Man kann in Kinder nichts einprügeln, aber man kann vieles aus ihnen herausstreicheln." Die DDR-Schulen waren bereits seit 1949 prügelfrei. Aber ging’s dort wirklich humaner zu? 80 Prozent der DDR-Babys kamen im Alter von wenigen Wochen in die Krippe. Mit 3 ging’s ab in den Kindergarten (für 94 Prozent aller Kids), häufig zehn Stunden am Tag und länger. Warum? Damit Mutti genauso lange arbeiten konnte wie Papa. Und weil die Volksbildungs-Ministerin Margot Honecker (Spitzname: "Miss Bildung") die Erziehungs-Anstalten kommandieren konnte. Die "sozialistische Persönlichkeit" sollte dressiert werden, Individualität war nicht so gefragt. Erziehungsstil: autoritär. Alles war geregelt, sogar der (häufig gemeinsame) Klogang.

Und wie lief’s im Westen so? Kinder wurden von einem ausgeklügelten Regel-System in der Spur gehalten. Ruhig sitzen beim Essen. Man isst nicht mit vollem Mund. Vorm Schulunterricht und vorm Essen wurde gebetet. Wenn die Eltern Befehle erteilten, gab’s "keine Widerworte". Ruhe war die erste Kinder-Pflicht. Gegessen wurde, was auf den Tisch kam! Babys wurden zu festen Zeiten gefüttert. Wenn sie plärrten, weil sie "zur Unzeit" Hunger hatten? Lass sie plärren, sie sollen nicht verweichlicht werden... Smartphones gab’s natürlich noch nicht. Kein Socialmedia. Das Wort Elterntaxis war noch nicht erfunden. Aber Iglo-Fischstäbchen, die lagen schon seit 1959 auf unseren Tellern. McDonald"s gibt’s erst seit Dezember 1971. Seit 1958 bellte Lassie und wieherte Fury im deutschen Fernsehen. Die Teletubbies gab es erst ab 1997. Die Trollos mit den Antennen auf den Köpfen galten als pädagogisch wertvoll, weil kindgemäß. In den Erwachsenen-Ohren klangen sie reichlich blöd und hallen immer noch nach: "Nochmal!" – "Teletubbies winkewinke!"

Ging’s Kindern früher besser? 1964 gab es jedenfalls genug von ihnen, sagt die Statistik: 2,5 Kinder pro Frau. Dreißig Jahre später (1994) waren’s nur noch 1,24, 2016 1,59. Jetzt sind wir bei einer Geburtenziffer von 1,36 gelandet. 654.300 Babys haben die Germanen im vergangenen Jahr gezeugt. 10,8 Millionen Kinder leben in unserem Land. Von den großen Industrieländern hat Frankreich die höchste Geburtenrate (1,61). Spitzenreiter in Europa: Montenegro (1,75). Das verlorene Bambini-Paradies Italien kommt nur auf eine Geburtenrate von 1,14. Das ebenfalls katholische Polen ist noch kinderärmer: 1,1. Seit 50 Jahren liegt die Geburtenrate in Europa laut Weltbank nun schon unter 2,1 Kindern pro Frau. Zwei Komma Eins. Das ist der Geburtenwert, mit dem wir unseren Völkern das Überleben sichern könnten.

Das ist ein harter Auftrag. Allein die Kosten! Bis zum 18ten Geburtstag investieren Eltern bis zu 225.000 Euro ins Kind. Man mag gar nicht weiterrechnen, wenn noch Geschwister dazu kommen. Der Stress! Einen Kitaplatz sucht man sich am besten schon vor der Geburt. Immerzu schleppen Kinder Krankheiten heim, gegen die Mama und Papa natürlich auch nicht immun sind. Diese schlaflosen, schrei-intensiven Nächte! Freundschaften zerbrechen, weil die Kinderlosen kein Verständnis dafür haben, dass sie sich bei Verabredungen der Windel-Diktatur beugen sollen. Die Journalistin Susanne Mayer schreibt in der Zeit: "Familien haben heute ein Schmarotzerimage. Sie müssen sich von Finanzexperten vorrechen lassen, wie teuer Bildungsinstitute für ihre Kinder sind." TV-Moderator Robert "Das Schweinderl" Lembke höhnte 1973: "So böse ist kein Kind, dass es nicht für eine Steuerermäßigung gut wäre." Wie witzig! Gerade eben soll das Elterngeld gekürzt werden. Das wird uns ja einen Baby-Boom ohnegleichen bescheren!

Tatort: Fulda, Petersgasse. Eine junge Mutter schiebt einen Buggy samt Kleinkind. Das Kind sieht seine Mutter nicht, zu sehen ist nur die Rückseite des Smartphones. Rumms. Der Wagen rumpelt einen Bürgersteig abwärts. Mutti trifft den Zebrastreifen nicht, weil auf ihrem Display was Mega-Spannendes flimmert. Rumms, knallt der Buggy gegen die Bürgersteigkante gegenüber. Der Wagen bäumt sich auf, das Baby stürzt beinahe aufs Pflaster. Smartphone-Mutti guckt irritiert umher. Was war das denn? Und hat dann wieder ihre kleine Flimmer-Welt im Blick. Das Smartphone ist zwischen Eltern und Kind gerutscht, überall und immerzu. Statt das Händchen der Babys zu streicheln, streichen wir über unser Handy. Das "Journal of Child and Family Studies" warnt: "Die übermäßige Nutzung digitaler Geräte im Familienalltag" sorge für eine Entfremdung in der Familie. "Babys lachen, weinen, grimassieren", schreibt die Kinderärztin Christina Gugg. Aber manche Mama sieht nichts, gefangen in den sozialen Medien.

Mama 2026, was ist das für eine? Mama ist eine "Glucke". Eine "Helikopter-Pilotin". Eine "Alpha-Mutti", die ihre Kids unentwegt unter Leistungsdruck setzt. Noch häufiger aber eine überforderte, dauergestresste, ausgelaugte Frau. Zerrissen zwischen Job und Kinderliebe. Die hessische Durchschnitts-Mama ist 30,1 Jahre alt, wenn das erste Baby kommt. "Mutter sein, das heißt vor allen Dingen verzichten können und Opfer bringen." Der antiquierte Satz gilt heute anscheinend immer noch. Helga Kotthoff, Professorin für Linguistik, hat beobachtet, dass Mütter heute "eine neue Sichtbarkeit" hätten. Der umweltschonende Fuhrpark, der auch gern auf Gehwegen geparkt wird. Sie wissen schon: Lastenräder. Bollerwagen. Die Laufräder von Töchtern und Söhnen. Und überhaupt: Die unberechenbar in alle Richtungen ausschwärmenden Kinder: "Die Kinder nehmen sich durchaus einiges raus, was unsere Mütter uns früher verboten hätten," sagt Frau Kotthoff. "Wenn "Mutter" zum Schimpfwort wird", titelt die FAZ. Tja, dann ist wohl einiges schiefgelaufen. Und immer wird es der Mama angeklebt. Mama 2026 hat ja meistens auch noch einen Mann. "Neue Väter braucht das Land" haben Zeitungen und sendungsbewusste Radiosender schon vor zwanzig Jahren getitelt. Heute zeigen die immer mehr Einsatz. Sind fürsorglicher, einfühlsamer und familientauglicher als frühere Väter-Generationen. Schieben Kinderwagen, wechseln Windeln, wischen Ketchup vom Hemd. Das Glücksgefühl, Kinder zu haben, ist auch den Vätern in die Glieder gefahren. Die Strapazen freilich auch. Aber dennoch bleiben die Mütter die Kinder-Instanz. Versagt das Kind, ist immer die Mama schuld.

Die Therme Bad Nauheim hat den "Relax Saturday" erfunden – den entspannten Samstag Das bedeutet: Kinder unter 16 müssen leider draußen bleiben. Weil die Kids halt immer nur Stress machen. Vor einem Jahr verbot ein Thai-Imbiss in Düsseldorf Kindern den Zutritt. Begründung: bei dem ohrenbetäubenden Lärm könne man nicht kochen. Eltern klagten wegen Diskriminierung – aber das Geschäft brummt. Wer bei Google nach "kinderfreien Hotels" sucht, wird rasch zu "Adults Only" geleitet. Das ist nicht, was Sie schon wieder denken – statt Adressen von Sex-Schuppen findet man hier Hotels, in denen nur Erwachsene Zugang haben. Haustiere hingegen sind häufig willkommen. Bellen die nicht hin und wieder?

Ist Fulda eigentlich eine gute Adresse, um Kinder großzuziehen? Ja! In einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft haben die Forscher Fulda sowie einigen Nachbar-Gemeinden ein äußerst positives Zeugnis ausgestellt. Wie sind die 10.817 deutschen Kommunen ausgestattet, um den Einwohnern ein gutes Leben zu ermöglichen? Fulda landete in dieser Untersuchung auf Platz 538, mit der Gesamtnote Sehr Gut. Ähnlich haben die Nachbar-Städte Künzell (Platz 831) und Petersberg (679) abgeschnitten. Ebenfalls mit Sehr Gut wurden Hünfeld, Eichenzell und Flieden bewertet. Tann kam nur auf Platz 7.449 und wurde von den Forschern als "schlecht" eingestuft. Fulda erzielte seine besten Einzel-Ergebnisse für die Gesundheits-Ausstattung (Platz 365 in der Gesamtliste) und Freizeit-Einrichtungen (Platz 162). Sowas haben wir uns natürlich längst gedacht. Eltern müssen sich nicht sorgen, dass bei ihren Kids die Langeweile ausbricht. Spielplätze an allen Ecken. Paddel-Touren auf der Fulda. Ausflüge in die Rhön. Die sensationelle Kinder-Akademie inklusive dem spektakulären "begehbaren Herz". Von den vielen Veranstaltungs-Angeboten und Führungen wollen wir mal schweigen.

Sind Kinder gut erzogen? 56 Prozent der Deutschen sagen Ja – wenn es um den eigenen Nachwuchs, Enkel, Nichten und Neffen sowie Kinder im Freundeskreis geht. Alle übrigen Kinder dagegen sind frech, können sich nicht benehmen, gehorchen ihren Eltern nicht, schreien rum, bis ihnen fast der knallrote Schädel platzt – das denken 52 Prozent der Deutschen. Der Psychotherapeut Prof. Patrick Meurs, Chef des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts, registriert mit Unbehagen kindliche Fehlentwicklungen. "Alle Kinder müssen irgendwann lernen, nach dem, was sie wollen, zu fragen, statt es sich einfach zu nehmen oder auszurasten." Die Zahl der Ausraster würde steigen, sagt er. Woran liegt’s? Meistens kämen Kinder in die Kita, deren Eltern mit der Bewältigung eigener Probleme schon überlastet sind. Weil sie in Armut leben. Weil sie arbeitslos sind. Weil sie auf den tatsächlichen Kinderstress nicht vorbereitet waren. Manchen Kindern fehle "Basissicherheit und Basisfürsorge". Müde, hungrig, wütend landen diese Kinder in der Kita.

Müde, hungrig, wütend wuseln bis spät am Abend und morgens vorm Job gleich wieder Eltern durch die von ihren Kindern verwüsteten Wohnungen. Und dann müssen sie sich noch von Sozialforschern vorhalten lassen, dass ihre Kids einer fremden Macht viel mehr vertrauen als ihnen. Laut Allensbach hat das Internet den größten Einfluss auf unsere Kinder. Platz 2: Freunde. Erst an dritter Stelle folgen die treusorgenden Mütter und Väter. Lehrer spielen überhaupt keine Rolle. Und dann schlagen wir abends noch arglos eine Sprüchesammlung von Oscar Wilde auf und müssen das hier lesen: "Kinder lieben zunächst ihre Eltern blind. Später fangen sie an, diese zu beurteilen. Manchmal verzeihen sie ihnen sogar." Aus, vorbei, Feierabend. Jetzt trinken wir irgendwas. Aber nicht doch, liebe Eltern. Denkt an eure Vorbildfunktion!

Tusch! Zur Erholung lassen wir die Baby-Musik blubbern. Ein Konzert für Mamas, Papas und Kinder. Feinfühlige sollten ihre Taschentücher bereithalten:

Ralf Bendix und die kleine Elisabeth, Babysitter Boogie, 1961: https://www.youtube.com/watch?v=YAGHI13lCqI

Janis Joplin, Cry Baby: https://www.youtube.com/watch?v=VfGSd-tikH4

Brandi Carlile, The Mother: https://www.youtube.com/watch?v=npSDM26xlzs

Stevie Wonder, Isn’t She Lovely: https://www.youtube.com/watch?v=gckGhM7GmWM&list=RDgckGhM7GmWM&start_radio=1

Creed, Arms Wide Open: https://www.youtube.com/watch?v=99j0zLuNhi8&list=RD99j0zLuNhi8&start_radio=1

Jonas Kaufmann singt Brahms, Guten Abend, gut" Nacht: https://www.youtube.com/watch?v=dGd7Ic7pi4U&list=RDdGd7Ic7pi4U&start_radio=1

Smashing Pumpkins, 1979: https://www.youtube.com/watch?v=4aeETEoNfOg

Taylor Swift, Never Grow Up: https://www.youtube.com/watch?v=maEVfpxDB8k&list=RDmaEVfpxDB8k&start_radio=1

Fleetwood Mac, Landslide: https://www.youtube.com/watch?v=WM7-PYtXtJM&list=RDWM7-PYtXtJM&start_radio=1

2Pac, Dear Mother: https://www.youtube.com/watch?v=Mb1ZvUDvLDY

Dolly Parton, Coat Of Many Colors: https://www.youtube.com/watch?v=SyP0Sy9KFf0&list=RDSyP0Sy9KFf0&start_radio=1

Three Dog Night, Mama Told Me Not To Come: https://www.youtube.com/watch?v=YLQYkbzSz5s&list=RDYLQYkbzSz5s&start_radio=1

Udo Jürgens, Ein Kind ist ein Kind: https://www.youtube.com/watch?v=Eop4Q7jIrgk&list=RDEop4Q7jIrgk&start_radio=1

Sarah Connor, Wie schön Du bist: https://www.youtube.com/watch?v=1gDbpWC_9pE&list=RD1gDbpWC_9pE&start_radio=1

Heintje, Mama: https://www.youtube.com/watch?v=P2r6HPHVgAk&list=RDP2r6HPHVgAk&start_radio=1

Gianna Nannini, Mama: https://www.youtube.com/watch?v=FiSFNMhoh5A&list=RDFiSFNMhoh5A&start_radio=1

Gianna Nannini, Mamma: https://www.youtube.com/watch?v=QPhFqmHZet4&list=RDQPhFqmHZet4&start_radio=1 (Rainer M. Gefeller)+++

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