Grüne Erinnerungen

Nach LGS-Abschied: "Die Party ist vorbei" - das Aufräumen geht weiter

Blick in den ehemaligen "Wassergarten".
Fotos: Maria Franco

31.12.2023 / FULDA - Warten auf grünes Licht: Auf den ehemals vier Geländeteilen der Landesgartenschau in Fulda hat sich seit deren Ende Anfang Oktober einiges getan. Die offizielle Freigabe steht nach wie vor aus, Spaziergänger müssen sich somit etwas gedulden. Im Hintergrund laufen aber die Nachbereitungen des Großprojektes. Gegenüber OSTHESSEN|NEWS erklärt LGS-Geschäftsführer Marcus Schlag: "Wir sind noch mitten im Geschäft und haben gut zu tun. Die Party ist rum. Wir sind am Aufräumen." 



Viele Bürotätigkeiten fallen derzeit zum Jahresende an. "Verschiedene Firmen haben uns Rechnungen zukommen lassen. Der Wirtschaftsplan fürs nächste Jahr muss erstellt werden, die LGS GmbH besteht ja bis mindestens Juni nächsten Jahres. Für uns geht die Arbeit im Büro ganz normal weiter - nur eben ohne die Veranstaltungen."

Vor ein paar Wochen war O|N bereits im "KulturGarten". Zelte der Gastronomie waren von der Bildfläche verschwunden, genauso Beschilderungen, Pflanzkübel und Teile der Leitungen. "Wir sind im letzten Monat eigentlich sehr gut vorangekommen. Die temporären Gebäude, die ganze Infrastruktur, konnten wir im November abbauen. Das ging innerhalb von vier bis fünf Wochen. Im Anschluss sind wir den Rückbau der Wege angegangen. Wir versuchen natürlich große Schäden in den Geländebereichen zu vermeiden, da haben uns die paar Frosttage gutgetan." Der "SonnenGarten" sei im Grunde genommen fertig, ebenso das Areal rund um den Aueweiher.

Restarbeiten im Frühjahr

Schlag zum weiteren Prozedere: "Was im Frühjahr ansteht, ist die Überarbeitung der angefüllten Rasenflächen." Diese müssen laut dem LGS-Geschäftsführer noch gefräst und angesät werden. "Eventuell wird auch nochmal der Oberboden in Teilbereichen angedeckt werden, um die Senkung auszugleichen. Vermutlich folgt das alles im März, wenn es die Temperaturen und das Wetter zulassen."

Den genauen Zeitpunkt der Freigabe an die Öffentlichkeit sei damit schwer abzuschätzen. "Es gibt zweierlei Gründe. Wir müssen diese Flächen erstmal an die Stadt rückübertragen, da hängen auch steuerliche Vorgaben dran." Möglich sei es, aufgrund des baulichen Fortschritts, Teilbereiche zu öffnen - "doch man muss bedenken, dass wir die Menschen vor möglichen Gefahren schützen müssen und Baustelle herrscht. Das ist die Schwierigkeit daran." (mkr) +++

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