Erstmeldung

75 Jahre Festspiele: Ein besonderer Jubiläumsabend in der Stiftsruine

Festspiel-Intendantin Elke Hesse richtet starke Worte an die Gäste.
Fotos: Constantin von Buttler

12.07.2026 / BAD HERSFELD - Mit einem großen Geburtstagsfest feiern die Bad Hersfelder Festspiele am Samstag ihr 75-jähriges Bestehen. Rund um die Stiftsruine erwartet die Besucher seit dem Vormittag ein abwechslungsreiches Programm. Am Abend beginnt nun der Höhepunkt des Jubiläumstages: die eigens für das Jubiläum entwickelte Theaterproduktion "Meisterstücke und Missgeschicke".



Bereits tagsüber herrschte auf der Festspielwiese reges Treiben. Musik, Tanz, Mitmachaktionen und Backstage-Führungen boten Einblicke in die Welt der Festspiele. Der HERZfeldCHOR, das Anklung-Orchester, offene Bühnenangebote sowie zahlreiche Aktionen für Familien machten den Geburtstag der Festspiele schon jetzt zu einem Fest für die gesamte Stadt.

Eine Reise durch 75 Jahre Festspielgeschichte

Nach einem kurzen Festakt mit Bürgermeisterin Anke Hofmann und Intendantin Elke Hesse hebt sich nun der Vorhang für die Jubiläumsproduktion. Mit "Meisterstücke und Missgeschicke" werfen die Festspiele einen unterhaltsamen Blick auf ihre 75-jährige Geschichte. In einer eigens für diesen Abend entwickelten Revue treffen Figuren und Szenen aus den unterschiedlichsten Epochen der Bad Hersfelder Festspiele aufeinander. Klassiker, Musicals und große Theatermomente verschmelzen dabei zu einem Streifzug durch die Geschichte der traditionsreichen Freilichtbühne.

Sechs Darstellerinnen und Darsteller übernehmen zahlreiche Rollen und lassen bekannte Figuren aus der Theaterliteratur sowie aus früheren Hersfelder Inszenierungen wieder aufleben. Mit wenigen Requisiten, schnellen Rollenwechseln und viel Spielfreude entsteht eine Hommage an die Vielfalt der vergangenen 75 Jahre.

Den Abschluss des Jubiläumsabends bildet gegen 22.30 Uhr eine eigens entwickelte Lichtinstallation. Die Fassade der Stiftsruine wird dabei zur Projektionsfläche einer rund 20-minütigen Inszenierung des Medienkünstlers Gregor Eisenmann. Architektur, Theatergeschichte und moderne Lichtkunst sollen dabei zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis verschmelzen.

Über die Aufführung und die Illumination berichtet OSTHESSEN|NEWS im weiteren Verlauf des Abends ausführlich! (Constantin von Butler) +++

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