Zuwachs der Union ist Zeichen von Stabilität

MP Boris Rhein: "CDU bleibt in Hessen Kommunalpartei Nummer 1!"

Boris Rhein freut sich: die CDU bleibt in Hessen nach wie vor stärkste Kraft
Archivfoto: O|N / Hendrik Urbin

16.03.2026 / WIESBADEN - Ministerpräsident Boris Rhein hat am Wahlabend in Wiesbaden den sich bisher abzeichnenden Trend bei der hessischen Kommunalwahl positiv bewertet: "Nach den ersten Ergebnissen stabilisiert sich der positive Eindruck: Die CDU bleibt klar die Nummer 1 bei der Kommunalwahl." Es zeichne sich deutlich ab, dass die CDU nach wie vor die stärkste Kraft in Hessen bleibe.


"Zugelegt hat die Hessen-Union sogar dort, wo wir bislang nicht so stark waren", lobte der Ministerpräsident, der mit dem hessischen CDU-Generalsekretär Leopold Born ein erstes Statement vor der Presse abgab. So zum Beispiel in Hanau, wo eine starke CDU-Kandidatin, Ordnungsdezernentin Isabelle Hemsley mit 35,7 Prozent gut abschnitt. "Da ist in den nächsten zwei Wochen noch alles drin." Sie geht nun mit SPD-Kandidat Maximilian Bieri (48,1 Prozent) in die Stichwahl.

Der Wahlkampf sei im Großen und Ganzen fair verlaufen und das Interesse an den kommunalpolitischen Themen sei groß gewesen, konstatierte Rhein. Das sei ein positiver Trend, auch wenn die genaue Höhe der Wahlbeteiligung noch nicht feststehe. "Und es ist bekannt: Die CDU-Wähler kumulieren in der Regel gern, weil sie ihre Kandidaten gut kennen. Deshalb kann sich das bisherige Trend-Ergebnis noch positiv verändern." Generalsekretär Leopold Born sagte, die CDU habe nach jetzigem Stand in 19 von 26 Kommunen und kreisfreien Städten die meisten Stimmen erzielt.

Einen besonderen Dank richtete Boris Rhein an die tausenden freiwilligen Helfer im Wahlkampf. "Man darf nicht vergessen: Das sind ja zum größten Teil Ehrenamtliche. Sie haben in den letzten Wochen und Monaten wirklich ganze Arbeit geleistet."

Zu einer möglichen Zusammenarbeit mit der AfD hatte Boris Rhein gesagt: "Das habe ich schon im Vorfeld sehr klar ausgeschlossen, das passt einfach nicht zusammen." Für eine Bewertung der bisherigen Trendergebnisse sei es definitiv noch zu früh. Da die Auswertung von kumulierten Stimmen länger dauert, könne sich das bisherige Ergebnis noch ändern. (ci)+++

Der hessische CDU-Generalsekretär Leopold Born
Archivfotos: Carina Jirsch

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