Party im Schützenhaus

Mit Fettebrot und Fassbier: Timo Lübeck (CDU) und Freunde feiern Wiederwahl

Timo Lübeck (CDU) bleibt Bürgermeister in der Marktgemeinde Haunetal im Landkreis hersfeld-Rotenburg
Fotos: Bernd Vogt und Hans-Hubertus Braune

16.03.2026 / HAUNETAL - Timo Lübeck (CDU) bleibt Bürgermeister in der Marktgemeinde Haunetal (Landkreis Hersfeld-Rotenburg). Der 42-jährige Christdemokrat erhielt bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag 76,75 Prozent der Stimmen. Der Amtsinhaber war einziger Kandidat.



Am Abend steigt die Wahlparty im Schützenhaus im Ortsteil Stärklos.

Die Vitrinen in der guten Stube der bundesweit bekannten Stärkloser Schützen sind voller Pokale. Im Schützenhaus des Haunetaler Ortsteil dürfte schon so manche Siegesfeier die Nacht zum Tag gemacht haben. Am Sonntag feierte Amtsinhaber Timo Lübeck zusammen mit seinen Unterstützern, seiner Familie und seinen Freunden die Wiederwahl zum Bürgermeister. Übrigens: Erst zum zweiten Mal seit Einführung der Direktwahlen schafft es ein Rathauschef in Haunetal in eine zweite Amtszeit.

Von 1.656 gültigen Stimmen entfielen 1.271 auf Timo Lübeck. 43 Wahlzettel waren ungültig. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,45 Prozent. "Bei den Haunetaler Bürgermeisterwahlen sind schon die verrücktesten Sachen passiert", sagte Lübeck am Sonntagabend gegenüber OSTHESSEN|NEWS.

"Wir mussten schwierige Entscheidungen treffen"

"Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Ergebnis. Wir mussten viele schwierige Entscheidungen treffen, aufgrund der Finanzlage, die wir vorgefunden hatten", sagte der Bürgermeister. Zu den ersten Gratulanten zählten unter anderem die Landtagsabgeordnete Stefanie Klee (CDU), die Kreisspitze der Christdemokraten um den Kreisvorsitzenden Andreas Börner, Landrat Torsten Warnecke (SPD) und der Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und aus der Nachbarkommune Niederaula, Thomas Rohrbach.

Die Ergebnisse zur Gemeindewahl und der Sitzverteilung der Gemeindevertretung lagen am späten Sonntagabend noch vor. Nach der Zählung der unverändert angenommenen Stimmzettel liegt die CDU im Trend knapp vor der GfH, während die Sozialdemokraten abgeschlagen zurückliegen. Allerdings sind erst 26,78 Prozent der Stimmzettel ausgewertet. (Hans-Hubertus Braune) +++

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