Beratung hinter verschlossenen Türen
Johannes-Dyba-Allee: Ausschuss stellt Weichen für Namensdebatte
Archivfoto: O|N
12.08.2026 / FULDA -
In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) am Montag wurde über das weitere Vorgehen hinsichtlich des Antrags auf Umbenennung der Johannes-Dyba-Allee beraten. Die Sitzung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ausschussvorsitzender Hans-Dieter Alt konnte daher auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS keine konkreten Angaben zu den Inhalten der Beratungen machen.
Die Nichtöffentlichkeit der HFA-Sitzung war auf Vorschlag von Alt beschlossen worden. Sowohl in einer vorangegangenen Abstimmung als auch zu Beginn der Sitzung wurde dieser Beschluss mit großer Mehrheit bestätigt. Neben den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses nahmen 19 weitere Stadtverordnete, Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sowie drei Stadträte an der Sitzung teil.
Austausch zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt
Im Mittelpunkt der Beratungen stand ein Austausch mit einem Mitglied des Betroffenenbeirats zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in den Bistümern Fulda und Limburg. Nach Angaben von Alt verlief die Diskussion informativ, sachlich und auf hohem Niveau. Entscheidung über Anträge Ende August
Eine inhaltliche Debatte oder Abstimmung über die vorliegenden Anträge fand anschließend nicht statt. Stattdessen legte der Ausschuss das weitere Verfahren fest. In der nächsten HFA-Sitzung am 31. August sollen die Anträge der SPD-Fraktion sowie der Stadtverordneten Ute Riebold (Die Partei) beraten und zur Abstimmung gestellt werden. Zunächst sollen die Fraktionen ihre Stellungnahmen abgeben.Die Ergebnisse werden anschließend als Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung weitergeleitet. Dort soll vor der endgültigen Beschlussfassung in der Sitzung am 7. September eine umfassende Aussprache stattfinden. (jk) +++
Foto: Erik Spiegel
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