Johannes-Dyba-Allee

In der Bischofs-Residenz: Jetzt tagt die "Geheimrunde"

Die Türen des Bischofshauses am Fuldaer Michaelsberg haben sich geschlossen. Drinnen sitzen die Mitglieder des Fuldaer Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses - gemeinsam mit Bischof Dr. Michael Gerber und Ex-Oberbürgermeister Gerhard Möller.
Fotos: Moritz Bindewald

27.05.2026 / FULDA - Die Türen des Bischofshauses am Fuldaer Michaelsberg haben sich geschlossen. Drinnen sitzen die Mitglieder des Fuldaer Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses - gemeinsam mit Bischof Dr. Michael Gerber und Ex-Oberbürgermeister Gerhard Möller. Das Thema: die mögliche Rückbenennung der Johannes-Dyba-Allee in Kastanienallee.



Was am Mittwochabend besprochen wird, bleibt vorerst geheim. Ausschussvorsitzender Hans-Dieter Alt hatte angekündigt, die Runde sei "vertraulich" - Ergebnisse sollen demnach erst in einer nächsten öffentlichen Sitzung nach außen dringen, eine gemeinsame Stellungnahme werde es vorerst nicht geben.

Im Kern geht es um die Frage, ob der frühere Fuldaer Bischof Johannes Dyba (1983 bis 2000) - dem Wegschauen bei sexuellem Missbrauch durch Priester vorgeworfen wird - als Namensgeber einer Straße am Dom noch tragbar ist.

Frischer Wind nach langer Hängepartie

Damit kommt nun wieder Wind in eine Debatte, die seit fast einem Jahr ins Stocken geraten war - verzögert durch die schwere Krebserkrankung von Bischof Gerber und die Kommunalwahl im März, nach der sämtliche Ausschüsse neu gebildet werden mussten.

Mehr zum Hintergrund lesen Sie in unserer OSTHESSEN|NEWS-Serie "Dyba-Gedenken - Aus für umstrittenen Straßennamen?". (mmb) +++

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