Fünf Häuser unbewohnbar
Es ist noch nicht vorbei: Fünf Personen verletzt, die Löscharbeiten gehen weiter
Fotos: Rene Kunze / Hans-Hubertus Braune
30.07.2026 / LAUTERBACH -
OSTHESSEN|NEWS hat gleich am Morgen danach mit der Polizei gesprochen, um den aktuellen Stand in Erfahrung zu bringen. Derzeit laufen noch immer die Löschmaßnahmen. Zwar sei der Brand seit etwa 23 Uhr am Mittwochabend unter Kontrolle, dennoch flammen immer wieder Glutnester auf. Momentan schätzt die Polizei den insgesamt entstandenen Schaden auf mehrere Millionen Euro. Insgesamt wurden nach jetzigem Stand fünf Personen durch eine Rauchgasvergiftung verletzt. Derzeit sind wir mit einem Reporter-Team vor Ort und machen uns ein Bild von der Lage.
Ursache noch immer unklar
Besonders die Hilfsbereitschaft und Unterstützung innerhalb der Bevölkerung ist neben dem großartigen Einsatz der Rettungskräfte hervorzuheben. Insgesamt waren 250 Kräfte der Feuerwehr, zehn Kräfte des THW und 20 Rettungskräfte vor Ort. Auch eine Notunterkunft wurde in einer Jugendherberge eingerichtet. Sobald die Löscharbeiten abgeschlossen sind, steht die Polizei allerdings vor der nächsten großen Herausforderung. Die Ermittlungen zur Brandursache dürften sich als schwierig erweisen, wie uns ein Sprecher der Polizei mitteilte. Aufgrund des großen Schadens könne es sein, dass die Gebäude stark einsturzgefährdet sind und ein Betreten nahezu unmöglich sein könnte. Geplant ist es allerdings, die Brandstelle im Laufe des Donnerstags in Augenschein zu nehmen. "Die
Ermittlungen hierzu dürften aufgrund des Ausmaßes des Brandes eine längere Zeit in Anspruch nehmen", erklärte die Polizei in einer Pressemeldung.
Bürgermeister Holger Marx dankt Einsatzkräften, Bürgern und Jugendherberge
Außerdem hob er die Jugendherberge hervor, die als Notunterkunft genutzt werden konnte. "Ich habe dort angerufen und sie waren sofort parat", erklärte der Bürgermeister. Die Untergebrachten werden dort mit Essen und Getränken versorgt. Auch für die Einsatzkräfte wurden Räume zum Ausruhen geschaffen, da solch ein Einsatz natürlich sehr an den Kräften zerrt. "Wir wissen, was unsere Feuerwehr in Lauterbach kann, aber auch alle anderen haben mitgearbeitet und das ist ganz wichtig", so Marx abschließend.
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