Vor Schlüsselspiel gegen Frankreich

"Einsatz und Aggressivität stimmen" - DHB glaubt weiter an den EM-Traum

Der DHB musste sich gegen Dänemark geschlagen geben.
Foto: picture alliance / Maximilian Koch | Maximilian Koch

29.01.2026 / REGION - Emotional, dramatisch und einfach spannend: die Handball-Europameisterschaft 2026 ist in vollem Gange und brachte bereits die eine oder andere Überraschung mit sich. Deutschland überstand die Vorrunde zwar nicht ohne Umwege, schlägt sich in der Hauptrunde in der Gruppe A aber ziemlich wacker. Am Montagabend musste sich der DHB jedoch gegen Weltmeister, Olympiasieger und Gastgeber Dänemark mit 26:31 geschlagen geben.



Lange haben die Männer mitgehalten, doch irgendwann glitt ihnen die Partie aus den Händen. "Es ist natürlich auch kein Weltuntergang, dass wir hier gegen Dänemark verlieren. Wir hätten durch ein paar Fehler weniger natürlich besser aussehen können", bilanzierte Kapitän Johannes Golla nach dem Spiel. Rückraumspieler Miro Schluroff zeigte sich nach der Niederlage ziemlich enttäuscht: "Ich fand, da war viel mehr drin."

"Einsatz, Aggressivität und gegenseitige Unterstützung stimmen"

Vor dem Abschluss der zweiten Turnierphase steht Deutschland genau wie Dänemark bei sechs Pluspunkten. Dahinter folgen Frankreich (4), Portugal und Norwegen (je 3) und Spanien (2). Nur die beiden Erstplatzierten erreichen das Halbfinale. Am Mittwoch müssen die Männer gegen die Franzosen ran und da muss mindestens ein Unentschieden her! Um ein kleines Zwischenfazit zur Europameisterschaft zu ziehen, haben wir uns bei regionalen Sportlern umgehört. Ist das Potenzial da? "Einsatz, Aggressivität und gegenseitige Unterstützung stimmen – Eigenschaften, die im Handball entscheidend sind", stellt Alina Braun vom TV Hersfeld gegenüber OSTHESSEN|NEWS klar.

Steigerungspotenzial im Angriff

Sie lobt die stabile Abwehrarbeit und sieht das als wichtiges Fundament für den bisherigen Turnierverlauf. "Gleichzeitig bin ich mir sicher, dass im Angriff noch Steigerungspotenzial besteht. In Phasen fehlt es noch an der letzten Konsequenz und Effizienz im Abschluss." Dennoch überwiegt die Zuversicht, dass sich das Team offensiv weiterentwickeln kann und auf der starken Defensive aufbaut.

Was jetzt gegen Frankreich wichtig ist: nur nicht den Mut und das Selbstvertrauen verlieren! Die Männer haben gezeigt, dass sie Handball können und das gilt am Mittwoch weiter umzusetzen. Los geht es ab 18 Uhr - die Partie wird im ZDF übertragen. (js)+++

Am Mittwoch müssen die Männer gegen die Franzosen ran.
Foto: picture alliance / Maximilian Koch | Maximilian Koch
Alina Braun und Hannah Berg, Spielerinnen des TV Hersfeld, waren bereits im O|N-Sportgespräch bei uns.
Archivfoto: O|N/ E. Reinhardt

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