Nach Ausschreitungen in Frankfurt und Köln
Bundeskanzler Merz kündigt Härte gegen Gewalttäter an
Foto: Michael Kappeler/dpa
02.11.2026 / BERLIN -
Nach den Jugendprotesten am Wochenende will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein hartes Vorgehen gegen Gewalttäter ankündigen. Zugleich setzt er auf Gespräche mit der jungen Generation: Familienministerin Karin Prien (CDU) soll neue Jugendbeauftragte werden. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Auszüge einer Rede, die Merz am Montagabend bei einem Treffen der CDU-Kreisverbände in Berlin halten will.
Gegen Angriffe auf Einsatzkräfte und Plünderungen kündigt der Regierungschef ein konsequentes Vorgehen an. "Gewalt hat auf unseren Straßen nichts zu suchen, und meine Regierung wird hier keine Toleranz zeigen." Wer solche Straftaten begehe, greife die Freiheit an und schade auch den berechtigten Interessen der jungen Menschen. "Die Straftäter werden die Härte des Gesetzes spüren."
Prien soll Gespräche mit der Jugend vertiefen
Anlass der geplanten Äußerungen sind die bundesweiten Proteste von "GenZ regelt" und die Ausschreitungen am Wochenende, wie "Bild" berichtet. Trotz der Gewalt sieht Merz in den Demonstrationen auch ein positives Signal. Die junge Generation sei politisch und sorge sich um ihre Zukunft, heißt es in dem Redetext.Kanzler räumt Defizite beim Wohnen ein
In seiner Rede will Merz auch auf die Verteilung der Lasten zwischen den Generationen eingehen. Einer alternden Gesellschaft dürfe es nicht darum gehen, ihre Lasten den Jungen aufzubürden. Als Aufgaben nennt er eine Rentenreform, die Sicherheit und die Vorbereitung der Wirtschaft auf die digitale Zukunft.
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