Plünderungen, Angriffe und Festnahmen
Gewaltausbruch bei Gen-Z-Demo: Vermummte Gruppen verwüsten Innenstadt
Fotos: 5VISION.NEWS
01.11.2026 / FRANKFURT AM MAIN -
Es sind schockierende Szenen, die am Samstagabend in Frankfurt zu beobachten waren. Als die Scheibe eines Geschäftes durchbrochen war, drangen mehrere der dunkel gekleideten und teils vermummten Männer in den Laden ein. Sie nahmen sich Turnschuhe und andere Dinge, die sie auf die Schnelle greifen können, dann verschwanden sie schnell wieder in der Dunkelheit. Wie dpa berichtet, griffen sie auch in einem Waffenladen zu. Die Polizei kann später zwei Waffen sicherstellen.
Friedlicher Beginn bis hin zur Eskalation
Alles hatte friedlich begonnen. Hunderte Jugendliche, überwiegend Schüler und Studierende, versammelten sich an der Weseler Werft am Mainufer. Ihr Anliegen: Bildung, soziale Gerechtigkeit, Frieden. Neben der Initiative "Gen Z regelt" standen weitere Gruppen auf der Bühne, um ihre Botschaften zu teilen. Bunte Kostüme, kreative Aktionen und selbstgemachte Plakate prägten das Bild. Steigende Gewalt ab Einbruch der Dunkelheit
Mit der einbrechenden Dunkelheit kippte die Stimmung schließlich komplett. Aus vereinzelten Rufen wurden aggressive Parolen wie "Ganz Frankfurt hasst die Polizei" und "Revolution". Zwischen den Gruppen tauchen Totenkopf‑Flaggen und Fahnen der Antifaschistischen Aktion auf. Die Polizei reagierte und fuhr mit einem Wasserwerfer sowie einem gepanzerten Einsatzfahrzeug vor.An einer Kreuzung versuchten die Einsatzkräfte, die Lager voneinander zu trennen: Die friedlichen Demonstrierenden sollen weiterziehen, die gewaltbereiten Gruppen abgespalten werden. Doch der Versuch scheiterte. Wegen des "unfriedlichen Verlaufs" wird die Demonstration schließlich vorzeitig beendet. Die meisten Schüler und Studierenden sind zu diesem Zeitpunkt bereits gegangen oder verlassen spätestens jetzt den Ort des Geschehens.
"Wir haben Bilder gesehen, die wir nicht sehen wollten"
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) spricht von "Gewaltexzessen" in Frankfurt. "Wer sich so verhält wie die Angreifer in der Frankfurter Innenstadt, stellt sich außerhalb unserer Gesellschaft", sagt er dpa. "Wir werden Aggressoren, Tätergruppen und Hergang genau bewerten und unsere Schlüsse ziehen."
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