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Vor Gen-Z-Demos am Samstag

Frankfurter Händler bereiten sich auf mögliche Krawalle vor

Handwerker verbarrikadieren Schaufenster von Luxusgeschäften in der Innenstadt von Frankfurt am Tag vor der geplanten "GEN-Z"-Großdemonstration. In Frankfurt werden mehrere tausend Teilnehmer erwartet.
Fotos: picture alliance/dpa | Boris Roessler

31.10.2026 / FRANKFURT AM MAIN - Die Initiative "GenZ steht auf" ruft am Samstag in 23 Städten zu Protesten auf. Auch in der Frankfurter Innenstadt sind zwei größere Demonstrationen junger Menschen angekündigt. Die Veranstalter rechnen teilweise mit mehreren tausend Teilnehmern, die Polizei geht jedoch von deutlich geringeren Zahlen aus.



Insgesamt sind zwei Demonstrationszüge geplant. Bei der kleineren Kundgebung von "Generation Aufbruch" werden bis zu 2.000 Teilnehmer erwartet. Für die größere Demonstration von "GenZ steht auf" wurden 9.000 Teilnehmer angemeldet. Beide Demonstrationszüge starten an der Weseler Werft im Ostend und führen durch die Innenstadt.

Thematisch geht es vor allem um steigende Lebenshaltungskosten, bezahlbaren Wohnraum sowie bessere Bildungs- und Arbeitsbedingungen. Darüber hinaus stehen weitere jugendpolitische Anliegen im Fokus. Obwohl die Organisatoren von einem friedlichen Verlauf ausgehen, bereiten sich die Sicherheitsbehörden auf einen Großeinsatz vor. Auch Wasserwerfer sollen bereitstehen. Nach Angaben der Behörden werden etwa 80 potenzielle Störer erwartet. Zudem sind eine starke Polizeipräsenz sowie verstärkte Kontrollen angekündigt.

Besonders der Einzelhandel blickt mit Sorge auf die Demonstrationen. Aus Angst vor möglichen Ausschreitungen oder Plünderungen, wie sie zuletzt bei Jugendprotesten in Frankreich zu beobachten waren, haben einige Händler Sicherheitsdienste engagiert, Schaufenster mit Holzplatten gesichert oder zeitweise Geschäftsschließungen in Erwägung gezogen. Betroffen sind vor allem Geschäfte in der Innenstadt sowie im Luxussegment.

Der Handelsverband und die Dehoga riefen die Demonstrierenden zu einem friedlichen und respektvollen Verhalten auf. Ziel sei es, Beschäftigten und Kunden weiterhin eine sichere Nutzung der Innenstadt zu ermöglichen. (jk) +++




Symbolfoto: O|N/Carina Jirsch

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