"Keine besonderen Vorkommnisse"

Große Polizeibilanz zum RoMo: So liefen Osthessens Umzüge

"Keine besonderen Vorkommnisse", so lautet kurz und knapp die Polizeibilanz zum diesjährigen Rosenmontagsumzug in Fulda.
Foto: Martin Engel

17.02.2026 / REGION - "Keine besonderen Vorkommnisse", so lautet kurz und knapp die Polizeibilanz zum diesjährigen Rosenmontagsumzug in Fulda. Rund 50.000 Jecken hatten sich am längsten närrischen Lindwurm in Hessen beteiligt. Auch in den Abendstunden sind die Beamten im Einsatz.



Unsere Redaktion hat beim zuständigen Polizeipräsidium Osthessen nach einem ersten Fazit gefragt. Die osthessische Polizei war über den gesamten Tag im Einsatz, um für einen sicheren Ablauf zu sorgen und wurde hierbei durch Kräfte des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt.

Zahlreiche Besucher verfolgten ab 13:33 Uhr den größten Umzug Hessens mit 255 Zugnummern und etwa 4.000 Aktiven durch die Innenstadt. Nach rund drei Stunden hatten alle Gruppen die Strecke absolviert. Aufgrund notwendiger Verkehrsmaßnahmen kam es im Innenstadtbereich noch einige Zeit länger zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

"50.000 Menschen feierten friedlich und ausgelassen", erklärt Patrick Bug, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Osthessens. Weiter sagt er im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS: "Erfreulicherweise kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen besonderen Vorkommnissen." Nur vereinzelt mussten die Beamten - meist aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums - tätig werden. Dennoch sei man weiterhin wachsam.

Die Erfahrung der vergangenen Jahre habe gezeigt, dass sich die Lage in den Abendstunden zuspitzen könne. "Wir sind weiterhin präsent und sorgen für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher", so Bug.

Weitere Veranstaltungen

- Fulda-Bernhards: Etwa 3.000 Zuschauer besuchten den aus rund 200 aktiv Teilnehmenden bestehenden Umzug.
- Fulda-Oberrode: Rund 100 Besucher erfolgten den Umzug, der dort aus 200 Aktiven bestand.
- Künzell-Dietershausen: Hier verfolgten 800 Zuschauer den ebenfalls aus 200 Aktiven bestehenden Umzug.
- Hosenfeld: Im Kernort feierten rund 1.500 Menschen den Rosenmontag, der durch 300 Aktive gestaltet wurde. Im Ortsteil Blankenau feierten 200 Aktive, die von 300 Zuschauern an den Wegstrecken des Umzuges gesäumt wurden.
- Kleinlüder: Hier feierten 300 Besucher zusammen mit den rund 340 aktiv Teilnehmenden.
- Niederkalbach: Rund 150 Personen nahmen aktiv am Umzug teil, begleitet von etwa 1.500 Zuschauern.
- Eichenzell-Büchenberg: Etwa 5.000 Menschen verfolgten den dortigen Umzug, an dem sich rund 300 Närrinnen und Narren aktiv beteiligten.
- Flieden-Schweben: An der Veranstaltung beteiligten sich etwa 200 Gäste, bei 20 aktiv Teilnehmenden.
- Flieden-Rückers: Die Fastnachtsfreunde in Rückers zählten etwa 800 Feiernde und 150 Aktive.
- Hünfeld: Der dortige Umzug mit rund 1.000 Teilnehmenden lockte rund 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer an.
- Eiterfeld: Die 800 aktiven Närrinnen und Narren in Eiterfeld durften sich über 3.500 Zuschauer freuen.
- Rasdorf-Grüsselbach: Am örtlichen Umzug waren etwa 1000 Teilnehmende und 800 Besucher zu Gast.
- Rhön: In Hilders feierten etwa 1.000 Besucherinnen und Besucher, in Gersfeld 600 und in Hofbieber-Wiesen sowie Kleinsassen waren es je 150 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Auch in der Region Vogelsberg fanden einige große Veranstaltungen statt, so unter anderem:

- Herbstein: Der Umzug in Herbstein erfreute sich - wie auch schon in den Vorjahren - großer Beliebtheit und zog 2.500 Gäste bei 500 aktiv Teilnehmenden an.
- Hörgenau: Hier feierten rund 800 Besucherinnen und Besucher den Rosenmontag, der von 300 Aktiven gestaltet wurde.

Die Polizei Osthessen zieht bis zum Berichtzeitpunkt eine positive Bilanz des diesjährigen Rosenmontags: Die Zusammenarbeit mit Bundespolizei, Rettungsdienst und den Veranstaltern lief gewohnt routiniert sowie reibungslos. In Osthessen ist es daher überwiegend ruhig geblieben und größere Zwischenfälle konnten nicht verzeichnet werden. Die Verkehrskontrollen zeigten ebenso, dass die meisten Verkehrsteilnehmer verantwortungsvoll handelten und auf Alkohol verzichteten.

Die Einsatzkräfte danken allen Bürgerinnen und Bürgern für das rücksichtsvolle Verhalten. (mmb) +++

RoMo 2026 - Fulda im Ausnahmezustand - weitere Artikel

↓↓ alle 24 Artikel anzeigen ↓↓

X