Nach tierischem Einkaufsbummel

Vom Viralhit zur PatenSCHAFt: Penny füttert jetzt 700 Schafe durch den Winter

Phillip Stiehler von der Penny-Geschäftsführung zeigt sich gut gelaunt bei der Übergabe und betont augenzwinkernd, dass der Markt offenbar sogar für Schafe „tierisch interessant“ sei.
Fotos: Nicolas Kraus

16.01.2026 / BURGSINN - "Wir sind bekannter als der Penny an der Reeperbahn!", scherzte Jürgen Kippes, Marktleiter des Penny in "Schafsinn". Großes Medieninteresse herrschte am Donnerstag vor dem Penny-Markt in Burgsinn (Main-Spessart), als die symbolische Scheck- und Futterübergabe stattfand. Der Anlass dürfte vielen noch gut in Erinnerung sein: Anfang Januar hatten rund 50 Schafe spontan beschlossen, einen Einkaufsbummel einzulegen, und stürmten für etwa 20 Minuten den Kassenbereich des Marktes. Das Schaf-Video ging anschließend viral und sorgte bundesweit für Lacher - und Millionen Klicks.



Penny nahm den tierischen Zwischenfall mit Humor und Herz. Statt dem Schäfer Kosten für Schäden oder Reinigung aufzubürden, entschied das Unternehmen kurzerhand: Die Schafe sollen profitieren. Nach Gesprächen mit der Schäferfamilie wurde aus der ursprünglich geplanten Patenschaft für rund 50 Tiere ein Engagement für die komplette Herde.

Für alle etwa 700 Schafe übernimmt Penny nun das gesamte Winterfutter - mehrere Tonnen, die die wolligen Vierbeiner während der Stallzeit genüsslich verdrücken.

Bei der symbolischen Übergabe zeigte sich auch die Penny-Geschäftsführung, Phillip Stiehler, gut gelaunt. Man freue sich, so "tierisch interessant" zu sein, dass selbst Schafe nicht widerstehen konnten, hieß es augenzwinkernd. Damit am Ende nicht nur die neugierigen Marktbesucher auf vier Beinen profitieren, habe man sich bewusst für die Unterstützung der gesamten Herde entschieden.

Der Schaf-Besuch hat auch sichtbare Spuren hinterlassen. Aus Penny Burgsinn wurde kurzerhand "Penny Schafsinn", inklusive Banner, Schaf-Folierungen und augenzwinkernder Details. Schäfer Dieter Michler zeigte sich dankbar für die Unterstützung - und hofft, dass der lustige Vorfall neben Lächeln und Klickzahlen auch Aufmerksamkeit für die wichtige Arbeit der Landwirtschaft schafft. (Nicolas Kraus)+++

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