In Summe 300 Kräfte im Einsatz

Der Tag nach dem Großbrand: Rotkreuzler ziehen Bilanz

Es ist der Morgen nach dem Großbrand bei Boomex in Alsfeld, bei dem Einheiten von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Einsatz waren.
Fotos: DRK KV Alsfeld

01.01.2026 / ALSFELD - Es ist der Morgen nach dem Großbrand bei Boomex in Alsfeld, bei dem Einheiten von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Einsatz waren. Insgesamt waren bis zum Abschluss der Löscharbeiten rund 300 Kräfte im Einsatz. Jetzt zieht der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Bilanz.


In der Lagerhalle waren unter anderem Grillanzünder gelagert. Die Rettungsleitstelle hatte daher vor giftigen Chemikalien in der Luft und möglichen Explosionen gewarnt. Außerdem führte das besondere Brenngut zu einer "besonders schnellen Braunausbreitung und einer hohen Brandintensität", so das DRK.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin. Zur Unterstützung der eingesetzten Kräfte wurden die Katastrophenschutzeinheiten des DRK alarmiert. Das DRK übernahm im Einsatzverlauf die Verpflegung und Betreuung der Einsatzkräfte sowie die rettungsdienstliche Absicherung an der Einsatzstelle und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Einsatzgeschehens.

Über 300 warme Mahlzeiten und knapp 60 Lunchpakete

Die Warmverpflegung wurde am Standort des Ortsvereins Atzenhain unter der Koordination von Ulf Immo Bovensmann, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter, zubereitet und anschließend zur Einsatzstelle nach Alsfeld transportiert. Insgesamt wurden die Einsatzkräfte dreimal verpflegt. Dabei stellte das DRK über 300 warme Mahlzeiten bereit, am Abend zusätzlich knapp 60 Lunchpakete für die weiterhin eingesetzten Kräfte.

In der Stadthalle Alsfeld wurde ein Bereich eingerichtet, der den Einsatzkräften während der langen Einsatzdauer als Rückzugs- und Ruheort diente. Die Organisation vor Ort lag in den Händen von Betreuungszugführer Jan Decher. Die Zusammenarbeit mit der Stadthalle Alsfeld verlief dabei unkompliziert und unterstützte einen reibungslosen Ablauf der Betreuungsmaßnahmen. Die Getränkeversorgung der Einsatzkräfte wurde durch den DRK-Kreisverband Lauterbach sichergestellt. Insgesamt konnten im Verlauf des Einsatzes rund 300 Einsatzkräfte versorgt werden, so der DRK Kreisverband Alsfeld in einer Mitteilung.

70 Helfer des DRK und die Drohnenstaffel aus Mücke vor Ort

Eingesetzt waren der 1. Betreuungszug des DRK Kreisverbandes Alsfeld sowie der 2. Betreuungszug des DRK-Kreisverbandes Lauterbach. Insgesamt waren etwa 70 Helferinnen und Helfer des DRK im Einsatz. Darüber hinaus unterstützte die Drohnenstaffel des DRK Mücke die Einsatzmaßnahmen. Mithilfe aktueller Luftbilder der Einsatzstelle konnte die Lage aus der Luft dargestellt und die Einsatzleitung bei der Beurteilung des Brandgeschehens unterstützt werden.

Der Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbandes Alsfeld, Henning Schmehl, hob im Anschluss die sehr gute und reibungslose Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen hervor. Gerade bei einer so dynamischen und lang andauernden Einsatzlage habe sich die enge Abstimmung zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz bewährt. (mmb/pm) +++

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