Rückbau nach Sprengung

Thalaubachtalbrücke: Erste Freigabe steht bevor - Arbeiten voll im Plan

So ist die aktuelle Lage an der A7-Brücke.
Fotos: Moritz Pappert

18.04.2026 / EICHENZELL - Gute Nachrichten von der Großbaustelle rund um die Thalaubachtalbrücke der A7 bei Eichenzell im Landkreis Fulda: Die Rückbauarbeiten kommen rund einen Monat nach der spektakulären Sprengung zügig voran, erste Bereiche sollen bereits in Kürze wieder freigegeben werden. Auch beim Recycling der gewaltigen Materialmengen gibt es klare Pläne.



Die Rückbauarbeiten an der Brücke verlaufen weiterhin planmäßig. "Die Arbeiten gehen gut voran und werden voraussichtlich bis Ende Juni beendet sein", teilt die Autobahn GmbH des Bundes auf OSTHESSEN|NEWS-Anfrage mit. Bereits deutlich früher gibt es Entlastung für Radfahrer: Der Rad- und Wirtschaftsweg unterhalb der Brücke soll nach aktuellem Stand bis zum 24. April wieder freigegeben werden.

Schwerstarbeit auf der Baustelle

Aktuell laufen auf der Baustelle aufwendige Abbrucharbeiten. "Der Brückenoberbau aus Stahl wird mit Schweißbrennern von Arbeitern zerschnitten", heißt es. Zeitgleich werden die Betonreste weiterverarbeitet: "Die Betontrümmer werden mit Baggern zerkleinert und aufgeladen. Das Material wird mit Lkw abtransportiert."

Die Dimensionen des Projekts sind enorm: "Die Stahlüberbauten beider abgebrochenen Brückenteile wiegen zusammen rund 2000 Tonnen, die Pfeiler aus Stahlbeton rund 6000 Tonnen." Das Material wird dabei konsequent wiederverwertet. "Stahl und Beton werden getrennt voneinander recycelt. Der Stahl wird eingeschmolzen und wiederverwertet. Der zerkleinerte Beton kann im kommunalen Straßenbau als Füllmaterial eingesetzt werden."

Arbeiten ohne größere Probleme

Besondere Herausforderungen gibt es derzeit nicht. "Die Arbeiten laufen wie geplant und ohne weitere Herausforderungen", so die Autobahn GmbH. Für die Sicherheit der Bauarbeiter ist dennoch gesorgt: "Da bei der Arbeit mit Schweißbrennern Gase entstehen, tragen die Arbeiter Schutzmasken mit Sauerstoffzufuhr."

Damit bleibt das Projekt im Zeitplan und erste Einschränkungen könnten schon in wenigen Tagen der Vergangenheit angehören. (ems) +++




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