Das ist das Ziel der neuen AfD-Jugend
Hessische "Generation Deutschland" gegründet - Rahman wird Vorsitzender
Fotos: Moritz Pappert
29.03.2026 / FULDA -
Die Vorgängerorganisation "Junge Alternative" (JA) wurde als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und im Frühjahr 2025 aufgelöst. Die neue Jugendorganisation soll nun enger an die Mutterpartei angegliedert werden. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) sagte im Vorfeld: "Die Jugendorganisation hat bereits bei ihrer Gründung in Gießen auch ein rechtsextremes Gesicht gezeigt. Dieses wird schon in der Person des Bundesvorsitzenden verkörpert."
Bundesvorsitzender Hohm: "Bleibt normale Menschen"
Auch der Bundesvorsitzende der Jugendorganisation, Jean-Pascal Hohm, war am Samstag in Fulda dabei. Er erklärt in seinem Grußwort: "Die Generation Deutschland ist von Beginn an eine Erfolgsgeschichte. Bis Ende des Monats werden wir 2.600 Mitglieder haben. Bis Ende des Jahres rund 3.000." Hohms Ansprüche an die neue Organisation und deren Mitglieder: "Bleibt normale Menschen, bleibt in der Gesellschaft verankert und verliert niemals den Draht zu den normalen Menschen da draußen."Das Ziel sei es laut dem Bundesvorsitzenden, dass "wir als deutsches Volk wieder vernünftig und normal in diesem Land leben können." Dafür brauche es Mut und die Fähigkeiten, Debatten zu führen. Man werde mit aller Entschlossenheit für die Partei und die politischen Ideale kämpfen, "bis wir in Regierungsverantwortung sind." Hohm betont abschließend. "Unsere Botschaft an die Mutterorganisation ist, dass wir mit unseren Inhalten klar und deutlich sein müssen. Wir wollen beweisen, dass eine bessere Politik möglich ist."
Lamely: "Werden diesen NGO-Sumpf trockenlegen"
Robert Lambrou, Landesvorsitzender der AfD Hessen, mahnt: "Seien Sie so wie die AfD Hessen, nur ein Stück jünger. Sie müssen sich nicht anders positionieren." Wichtig sei, dass junge Menschen auch junge Ansprechpartner hätten. "Wenn dieser politische Weg so weitergeht, hat dieses Land eine schlechte Zukunft. Wir sind hier, um dieses Land endlich wieder auf Kurs zu bringen." Das Ziel sei es, so viel politischen Druck aufzubauen, dass die anderen Parteien nicht anders könnten, als die Brandmauer einstürzen zu lassen "und uns Regierungsverantwortung zu geben".Der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Pierre Lamely betont mit Blick auf die Gegendemonstrationen von Fulda stellt sich quer: "Wir werden diesen NGO-Sumpf trockenlegen. Bei uns gibt es keine müde Mark für diese politischen NGOs in diesem Land." Und er sagt: "Vor der Tür steht die Vergangenheit, hier drin sitzt die Zukunft." (Moritz Pappert) +++
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