O|N stellt auf

So sollte Julian Nagelsmann die deutsche Nationalmannschaft spielen lassen

Wie spielt die DFB-Elf gegen Curacao?
Foto: picture alliance / Laci Perenyi | Laci Perenyi

14.06.2026 / REGION - Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko läuft bereits, nun greift auch die deutsche Nationalmannschaft ins Geschehen ein. Am Sonntagabend startet die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann mit dem Gruppenspiel gegen WM-Neuling Curaçao in das Turnier. Die DFB-Elf gilt dabei als klarer Favorit und möchte mit einem überzeugenden Auftaktsieg direkt ein Zeichen setzen. Nach den enttäuschenden WM-Auftritten der vergangenen Jahre steht Deutschland unter besonderer Beobachtung.



Für Nagelsmann bietet die Partie die Gelegenheit, früh die richtige Balance zwischen Stabilität und Offensivkraft zu finden. Mit erfahrenen Führungsspielern wie Joshua Kimmich und Manuel Neuer sowie einer Reihe junger, hungriger Talente verfügt Deutschland über genügend Qualität, um weit im Turnier zu kommen. O|N hat sich Gedanken gemacht, mit welcher Startelf die DFB-Auswahl gegen Curaçao beginnen sollte.

Constantin von Butler, Redakteur, stellt so auf

Das Besondere bei seiner Aufstellung ist vermutlich, dass Frankfurts Nathaniel Brown beginnen darf, der im Dress der Nationalelf bisher noch nicht viel Erfahrung gesammelt hat, und auch Ex-Bayern-Star Leroy Sané, der bei Galatasaray in der Süper Lig in der Rückrunde meist nur auf Kurzeinsätze kam.

Volontärin Mia Schmitt würde die DFB-Elf so aufstellen

Bei Mias Elf stechen vor allem zwei Personalien hervor: Innenverteidiger Malik Thiaw, der inzwischen für Newcastle United aufläuft, steht in der Startformation. Außerdem setzt sie auf Leon Goretzka, der den FC Bayern nach dieser Saison verlassen hat. Damit dürfte sie nicht unbedingt dem Trend vieler Fans folgen, die den Mittelfeldspieler in ihren Wunschaufstellungen eher außen vor lassen würden.

Nicolas Kraus, Sportreporter, stellt so auf

Meine persönliche Aufstellung würde je nach Gegner variieren, allerdings sehe ich gegen die tiefstehenden Gruppengegner die Chance darin, eine spielstarke Offensive auf den Rasen zu schicken, daher mit Havertz, Musiala, Wirtz und Undav. Ohne richtigen Flügelspieler. Und ich setze auf die eingespielte Dortmunder Innenverteidigung mit Anton und Schlotterbeck.

Studio-Volontär Maurice Schumacher schickt diese Elf ins Rennen.

Bei ihm fällt natürlich die Torhüter-Debatte auf. Für ihn bekommt Oliver Baumann den Vorzug vor dem Nachzügler Manuel Neuer, der bis ein paar Wochen vor Start des Turniers noch aus der Mannschaft im Ruhestand war. Des Weiteren setzt er auch auf die Offensive ohne klassischen Flügelstürmer.

Redaktionsleitung Mathias Schmidt würde die Nationalelf so spielen lassen

Mathias setzt bei seiner Aufstellung auf Bewährtes und verzichtet weitgehend auf Experimente. Im Angriff erhält Kai Havertz den Vorzug als zentrale Sturmspitze. Die größte Überraschung ist dabei Jamie Leweling. Der Offensivspieler des VfB Stuttgart verfügt zwar noch über vergleichsweise wenig Erfahrung im DFB-Trikot, hat sich mit seinen starken Leistungen in der vergangenen Saison aber für die Nominierung zur Weltmeisterschaft empfohlen und könnte auch in der Startelf eine Option sein.

Philip Gerhard, seine Elf sieht so aus

Er setzt bei seiner Startformation auf eine Taktik mit Doppelspitze. Das dürften wir von Julian Nagelsmann vermutlich nicht sehen. Das Zusammenspiel zwischen Woltemade und Undav dürfte zumindest in der Theorie gut funktionieren. Ansonsten setzt er auch auf den unerfahrenen Nene Brown und auf Oli Baumann im Tor.

Die O|N-Redakteure sind sich also längst nicht auf jeder Position einig. Gerade in einigen Mannschaftsteilen gibt es mehrere Kandidaten, die gute Argumente für einen Einsatz mitbringen. Welche Elf Julian Nagelsmann letztlich zum WM-Auftakt gegen Curaçao aufs Feld schickt, dürfte zwar in weiten Teilen bereits feststehen, doch auf der einen oder anderen Position bleibt Raum für Spekulationen. Die Antwort gibt es am Sonntagabend, wenn Deutschland erstmals bei dieser Weltmeisterschaft gefordert ist. (Nicolas Kraus)+++

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