Die gute Nachricht der Woche (5)

Menschlichkeit gewinnt: "Eiterfeld bewegt sich" für Sofia und Thiago

Dass das gegenseitige Unterstützen der Menschen keine einmalige Sache ist, zeigt das wohltätige Event am heutigen Sonntag: Beim jährlichen Spendenlauf "Eiterfeld bewegt sich" geht der Erlös dieses Mal an die einjährige Sofia und den einjährigen Thiaho.
Fotos: Maurice Schumacher

31.05.2026 / REGION - Tötungsdelikte, diverse Verbrechen und viele Menschen, die nur noch an sich selbst denken. Überall hört man negative und deprimierende Nachrichten, die einen auch im Privatleben belasten. Doch wir von OSTHESSEN|NEWS möchten, dass wir uns gemeinsam daran erinnern, dass es bei all den negativen Nachrichten auch Positives gibt – egal, wie klein es wirkt.


Aus diesem Grund startete diese Serie: die gute Nachricht der Woche. Damit möchten wir die traurigen und schlechten Nachrichten keinesfalls herunterreden, aber vielleicht hilft es, am Ende der Woche wenigstens eine positive Mitteilung zu empfangen. Egal, ob diese Nachricht bei Ihnen Luftsprünge auslöst oder Ihnen nur ein Lächeln ins Gesicht zaubert, vielleicht hilft es ja, auch das Gute in der Welt nicht zu vergessen - und nicht alles als selbstverständlich zu sehen.

"Eiterfeld bewegt sich" für Thiago und Sofia

Hunderte Menschen helfen Christian Farnung bei seinem Kampf gegen MS. Dass das gegenseitige Unterstützen der Menschen keine einmalige Sache ist, zeigt das wohltätige Event am heutigen Sonntag: Beim jährlichen Spendenlauf "Eiterfeld bewegt sich" geht der Erlös dieses Mal an die einjährige Sofia und den einjährigen Thiaho. Sofia ist ein einjähriges Mädchen und kam mit der genetischen Besonderheit Trisomie 21 auf die Welt. Weiterhin erlitt sie nach ihrer Geburt einen Hirnschlag. Bei dem kleinen Thiago stellt eine noch unbekannte Magenerkrankung eine große Herausforderung dar. O|N durfte Thiagos Mutter und ihn kennenlernen - und kann gleich zwei positive Nachrichten daraus schließen.

Thiago kam als Frühchen in der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt, zwölf Wochen vor dem errechneten Termin. Viele Tage verbrachte er damals im Krankenhaus, kämpfte mit Atemproblemen und bekam lange Zeit Sauerstoff. Seine Mutter, Nayla Batista Alvarez, erinnert sich daran: "Das war eine furchtbare Zeit, in der wir jeden Tag gehofft haben, dass alles gut wird." Trotz allem kämpft die Familie für ihren Sohn, denn für Mama Nayla ist klar: "Er ist mein ganzes Herz." Klar ist also, egal wie schwer das Schicksal manchmal ist: Liebe und Hoffnung sind der Antrieb zum Weitermachen.

Und mit dem Spendenlauf "Eiterfeld bewegt sich" wird wieder einmal deutlich, dass auch zur heutigen Zeit Menschen noch füreinander da sind. Sind das nicht genau diese unterstützenden Sachen, die uns Menschen ausmachen? Es kann also klar gesagt werden: Nettigkeit und einander Helfen ist keine Seltenheit - und sollte es auch nicht sein. (Mia Schmitt) +++


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