Mehr Verorgungssicherheit zum Jahresbeginn
Besuch zum Dienst-Start in vier neuen Rettungswachen im Landkreis
Fotos: Rene Kunze
02.01.2026 / REGION -
Am ersten Tag des neuen Jahres statten wir vier wichtigen neuen Einrichtungen im Landkreis Fulda einen Besuch ab. In Flieden, Großenlüder, Hünfeld und Hosenfeld entstehen aktuell vier neue Rettungswachen, die jeweils mit einem 24-Stunden-Rettungswagen besetzt sind.
Mit dem Stichtag 1. Januar 2026 sind alle vier Standorte an den Start gegangen. Der Standort im Süden (Flieden) wird - wie die Wache Neuhof - vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Fulda besetzt, in Hünfeld wird im Stadtgebiet eine neue Wache vom DRK Hünfeld eingerichtet, die beiden neuen Standorte im Westen (Großenlüder und Hosenfeld) organisiert der Malteser Hilfsdienst, nachdem die Wache in Kleinlüder aufgelöst wird.
Insgesamt verfügt der Landkreis künftig über 27 Rettungswagen, zwei Krankentransportwagen und vier Notarzteinsatzfahrzeuge. Diese Maßnahmen sind Teil eines Zwei-Stufen-Plans bis 2026 und bringen ein erneutes Plus von 22.000 Vorhaltungsstunden. Die Standorte der neuen Wachen sind mittlerweile bekannt: Das DRK Fulda wird in zentraler Lage im Königreich Flieden neu bauen, übergangsweise ist die Rettungswache in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes 'Im Weiher' untergebracht. Die Malteser besetzen die Industriestraße 7 in Großenlüder und die Frankfurter Straße 26 in Hosenfeld.
Die neue Wache in Großenlüder befindet sich ab sofort im Kernort. Mit der Verlegung von Kleinlüder ins Zentrum der Gemeinde ist das Rettungsnetz wesentlich breiter aufgestellt. Der Fokus liege auf der Versorgungssicherheit und die sei jetzt definitiv gegeben", freute sich Großenlüders Bürgermeister Florian Fritzsch.
Auch Hünfeld und Hosenfeld profitieren
Auch Hünfeld und Hosenfeld profitieren von den jeweiligen Erweiterungen in ihren Kommunen. Für den Hünfelder Bürgermeister Benjamin Tschesnok stärkt die neue Rettungswache den Standort und trägt deutlich zur Versorgungssicherheit der Bürger bei. Kürzere Anfahrten bedeuteten schnellere Hilfe im Ernstfall. Und auch Frederik Hohnstein, der parteiunabhängige Bürgermeister der Gemeinde Hosenfeld, begrüßt die geplante Malteser-Rettungswache. "Die neue Rettungswache verbessert die flächendeckende Abdeckung des Rettungsdienstes spürbar. Die geplante Rettungswache stärke die notfallmedizinische Versorgung im ländlichen Raum. Kürzere Anfahrtszeiten bedeuteten im Ernstfall schnellere Hilfe und mehr Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger. (ci) +++
Neue Rettungswachen im Landkreis Fulda - weitere Artikel
Malteser in Hosenfeld und Großenlüder
Neue Rettungswachen im Landkreis: Bessere Notfallversorgung als zuvor
Start ist am 1. Januar 2026
Vier neue Rettungswachen im Landkreis: Bürgermeister ziehen klares Fazit