Einsatzbilanz für den Gelben Engel aus Fulda
Fast 1.300 Einsätze: "Christoph 28" sichert Notfallversorgung in der Region!
Archivfotos: O|N/ Hendrik Urbin/ Christian P. Stadtfeld/ Rene Kunze/ Marvin Myketin/ Henrik Schmitt
11.02.2026 / REGION -
Der Rettungshubschrauber "Christoph 28" aus Fulda ist unverzichtbarer Teil der Notfallversorgung in Osthessen und wichtige denn je! Pünktlich zum "Tag der Notrufs" hat der Betreiber, die gemeinnützige ADAC Luftrettung GmbH, aktuelle Zahlen der Einsatzbilanz des letzten Jahres veröffentlicht. Die fliegenden Gelben Engel der ADAC Luftrettung waren auch 2025 wieder viel im Einsatz. Die Crews der hessischen ADAC Luftrettungsstation in Fulda flogen dabei zu 1.279 Einsätzen. Damit lag das Einsatzgeschehen für "Christoph 28" nahezu auf dem Stand von 2024 (1.287), wie die Jahresbilanz 2025 zeigt.
Einsatzgründe für "Christoph 28"
Wie in den vergangenen Jahren wurden die Crews von "Christoph 28" hauptsächlich zu Verletzungen nach Unfällen gerufen. Freizeit-, Sport-, Arbeits-, Schul- und Verkehrsunfälle waren mit 36 Prozent der Einsatzgrund Nummer eins. Dahinter folgten Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen (29 Prozent). In 14 Prozent der Fälle diagnostizierten die ADAC Luftretter neurologische Notfälle wie zum Beispiel einen Schlaganfall, in sechs Prozent war akute Atemnot oder Asthma die Ursache. Internistische Erkrankungen machten fünf Prozent der Einsätze aus. Die übrigen Einsatzflüge verteilten sich auf verschiedene Einsätze wie psychiatrische oder geburtshilfliche Notfälle (11 Prozent). Bundesweite Bilanz
Die Gelben Engel der ADAC Luftrettung sind 2025 bundesweit zu 48.908 Einsätzen ausgerückt (2024: 49.048). Durchschnittlich wurden die ADAC Rettungshubschrauber pro Tag zu 134 Notfällen gerufen. Deutlich zugenommen haben im vergangenen Jahr die Flüge in der Dämmerung und Dunkelheit. Ihre Zahl stieg um fünf Prozent von 3.159 auf 3.314 an, darunter waren auch hochanspruchsvolle Notfalleinsätze in der Nacht mit Landung auf unbeleuchteten Plätzen. Möglich sind diese unter anderem durch spezielle Nachtsichtbrillen als Teil eines hochmodernen "Night-Vision-Imaging-Systems". Auch die Zahl der Spezialeinsätze mit Rettungswinde hat sich im vergangenen Jahr um rund fünf Prozent auf 580 Einsätze erhöht. Über die ADAC Luftrettung gGmbH
Mit 60 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,3 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. "Gegen die Zeit und für das Leben" lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz.
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