Vorläufiger Abschied vom Unteren Kurpark
Reges Interesse am Baustellenfest in Bad Salzhausen: "Erster Testlauf geglückt"
Foto: LGS/Saladze
21.10.2026 / NIDDA -
Beim Baustellenfest im Unteren Kurpark in Bad Salzhausen (Nidda im Wetteraukreis) war die Vorfreude bereits deutlich zu spüren. Etwa 1.000 Besucher erhielten einen Vorgeschmack auf die 165 Tage Landesgartenschau, bestaunten die Fortschritte, kamen mit den Verantwortlichen ins Gespräch und lernten einige der Partner kennen. Auch die elf Kinderbotschafter hatten ihren ersten offiziellen Auftritt und hielten tapfer die Schilder mit den Namen ihrer Heimatkommunen in die Höhe.
Viele Partner dabei
Für das leibliche Wohl sorgte der Generalcaterer Polster Catering. Drei Standorte wird das Unternehmen bespielen. Firmenchef Matthias Polster würdigte den weitläufigen Unteren Kurpark mit seinem alten Baumbestand. Der biete nicht nur ein ansprechendes Ambiente, sondern vor allem Schatten für die Gäste. Die Besucher am Sonntag richteten ihre Blicke auf die kleine provisorische Bühne vor der Trinkkuranlage, wo Niddas Kulturamtsleiter und Moderator Martin Guth zahlreiche Teilnehmer begrüßte und interviewte.
Auch für Landrat Jan Weckler ist die Entwicklung mit anderen Landesgartenschauen in Hessen vergleichbar. Nach der Begeisterung durch den Zuschlag folge meist Ernüchterung, dann jede Menge Arbeit. Er erinnerte an Bad Nauheim, wo die Landesgartenschau ein wichtiger Impuls für Wirtschaft und Tourismus gewesen sei. Auch Oberhessen könne langfristig profitieren. Die zahlreichen Baustellen seien zwar lästig, aber ein Zeichen dafür, dass sich etwas bewege.
"Chance für den ländlichen Raum"
Staatssekretär Ruhl würdigte die Landesgartenschau als Chance für den ländlichen Raum. Die interkommunale Zusammenarbeit erfordere Mut und bedeute an manchen Stellen Neuland. Zugleich könnten die neugestalteten Parks und städtebaulichen Maßnahmen beispielgebend für andere Kommunen sein. Oberhessen habe mit seiner Kulturlandschaft und seinen Städten viel zu bieten – auch über das Gartenschaujahr hinaus.Elf Kinder-Botschafter
Groß war auch das Interesse an den drei Baustellenführungen. LGS-Geschäftsführer Thomas Hellingrath, Sebastian Latta vom Bauamt Nidda, Bürgermeister Thorsten Eberhard und LGS-Bauleiter Christopher Blos informierten über den Baufortschritt und die nächsten Schritte. Am Mittag war der Andrang so groß, dass zwei Gruppen gebildet werden mussten.
Bis zur Eröffnung bleibt noch viel zu tun. Doch das Baustellenfest zeigte bereits, was die Landesgartenschau ausmachen soll: nicht nur neu gestaltete Parks und Blumen, sondern Menschen, die gemeinsam etwas auf die Beine stellen. (mkr/pm) +++
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