Mehrere Versammlungen in der Innenstadt

Polizei Osthessen zieht positive Bilanz - 1.500 Menschen beim CSD

Einen erwartbar ruhigen Dienst hatten die Beamten beim CSD in Fulda
Archivbilder: O|N/Carina Jirsch und Martin Engel

30.08.2026 / FULDA - Erfreuliche bilanz der Polizei in Osthessen: Am Samstag war die osthessische Polizei aufgrund von drei angemeldeten Versammlungen - dem "Christopher Street Day" (CSD), der Bürgerinitiative für Frieden und Freiheit sowie der Gebetsprozession - 1.000 Kreuze für das Leben - im Bereich der Fuldaer Innenstadt im Einsatz.



Unter dem Motto "Queer? - Foll dafür" fand der CSD statt, dessen Demonstrationszug sich gegen 12 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Bewegung setzte und anschließend durch verschiedene Straßen der Fuldaer Innenstadt führte. Gegen 15 Uhr erreichten die Teilnehmenden den Universitätsplatz, an dem sich eine Kundgebung mit Straßenfest anschloss. In der Spitze nahmen rund 1.500 Personen teil. Das Straßenfest dauert aktuell noch an.

An der Gebetsprozession - 1.000 Kreuze für das Leben sowie der Bürgerinitiative für Frieden und Freiheit nahmen jeweils eine mittlere zweistellige Personenanzahl teil.

Die Polizei begleitete die Versammlungen und Aufzüge mit Einsatzkräften und sorgte insbesondere entlang der Aufzugsstrecken für die erforderlichen Verkehrsmaßnahmen. Polizeiliches Einsatzziel war es, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu schützen und einen sicheren sowie möglichst störungsfreien Verlauf zu gewährleisten.

Die Polizei zieht eine positive Bilanz: Alle angemeldeten Versammlungen verliefen friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.

Pfalstersteine beschmiert

Außerhalb des Versammlungsgeschehens stellten Beamte gegen 18 Uhr im Bereich des Jesuitenplatzes eine Person fest, die ein Gebäude und dortige Pflastersteine mit einem Farbstift beschmierte. Gegen diese wird nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ermittelt.

Zwei weitere Personen fielen außerdem im Versammlungsumfeld durch störendes Verhalten auf und kamen wiederholten polizeilichen Anweisungen nicht nach. Zur Verhinderung weiterer Störungen wurden beide Personen vorläufig in Gewahrsam genommen. Die genauen Hintergründe und Umstände sowie die damit einhergehende strafrechtliche Würdigung der Sachverhalte sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. (pm/hhb) +++

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