Einsatz unterm Riesenrad

Ohne sie geht es nicht: Das DRK ist auf dem Schützenfest jederzeit präsent

Ohne sie geht es nicht: Das DRK auf dem Fuldaer Schützenfest
Fotos: Felix Weigl

01.08.2026 / FULDA - Zwischen Autoscooter, Schokofrüchten und Riesenrad sorgen sie für Sicherheit: die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Fuldaer Schützenfest. Ob Kreislaufprobleme nach wilden Fahrgeschäften, kleine Verletzungen oder andere Notfälle - sie helfen mit Rat und Tat. Wie so ein Abend der Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz aussieht, haben wir am Freitagabend begleitet.


Es ist 19 Uhr, Schichtbeginn für den DRK-Sanitätsdienst auf dem Fuldaer Volksfest auf der Ochsenwiese. Ob die Schicht ruhig wird, weiß man vorher nie. Allerdings blieb es beim diesjährigen Schützenfest bislang noch relativ entspannt. "Bisher hatten wir einigermaßen ruhige Dienste. Meist schlägt den Besuchern mal ein Fahrgeschäft auf den Magen, der Kreislauf spielt nicht mehr mit oder die Temperaturen machen den Leuten zu schaffen. Schwerwiegende Fälle hatten wir bisher noch nicht", erklärt Maximilian Sauer, Einsatzleiter und Rotkreuzbeauftragter des Deutschen Roten Kreuzes Fulda, gegenüber OSTHESSEN|NEWS.

Wir begleiten den Trupp vom Sanitätsdienst auch auf seiner Streife über das Schützenfest. Regelmäßig drehen die Retter ihre Runden, zeigen Präsenz. So sind sie für Besucher jederzeit ansprechbar und im Notfall schnell zur Stelle. Wenn etwas passieren sollte, man Hilfe braucht, ist das DRK nie weit weg.

Die Behandlung geschieht in kleineren Fällen vor Ort. Bei Übelkeit nach einem Fahrgeschäft helfen oft schon eine Pause, ein Glas Wasser und etwas Ruhe. Wenn die Behandlung mehr Zeit benötigt, hat das DRK eine kleine mobile Sanitätsstation vor Ort aufgebaut. Drei Behandlungsbetten stehen zur Verfügung, zwei davon für leichte Fälle, das dritte für schwerere Fälle. Selbstverständlich steht auch ein vollausgestatteter Rettungswagen bereit, sollte der gebraucht werden.

Einsatz bei der Wilden Maus

Als uns die Ausstattung erklärt wird, kommt über Funk eine Meldung der Security. Ein Trupp wird bei der Achterbahn "Wilde Maus" benötigt. Die Sanitäter schnappen sich einen Einsatzrucksack und bewegen sich zügig zum Einsatzort. Unterwegs werden die Einmalhandschuhe übergestreift - Eigensicherung geht vor. Nur wenige Minuten später treffen sie ein. Vor Ort wartet eine junge Patientin. Die Fahrt hat ihr zugesetzt. Aber beruhigende Worte der erfahrenen Einsatzkräfte, etwas Ruhe und ein Glas Wasser helfen schon weiter. Nach kurzer Behandlung geht es ihr bereits deutlich besser.

Am Freitagabend war das DRK Fulda mit acht Einsatzkräften vor Ort. Man teilt sich den Dienst unter den Bereitschaften innerhalb des Kreisverbands auf. Wer nicht auf Streife ist, ruht sich aus oder kümmert sich um Patienten in der mobilen Notfallstation. Zwischendurch wurde auch Pizza bestellt. "Die Verpflegung unserer Helfer ist bei jedem Einsatz elementar", so Sauer. Für die Besucher bleibt das gute Gefühl zurück, im Ernstfall schnell Hilfe zu bekommen. Für die meisten Besucher bleibt der Sanitätsdienst im Hintergrund. Doch gerade das zeigt, dass die Einsatzkräfte ihre Arbeit gut machen: Sie sind da, wenn sie gebraucht werden! (fw) +++

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