Tradition und Austausch

CDU-Pokalschießen verbindet Brauchtum, Bürgernähe und Treffsicherheit

CDU-Pokalschießen: Tradition und Austausch
Fotos: Rene Kunze

31.07.2026 / FULDA - Tradition trifft Bürgernähe: Alle Jahre wieder stellen zahlreiche Schützen beim traditionellen CDU-Pokalschießen und anschließenden Preisschießen im Schießzelt auf dem Fuldaer Schützenfest ihren Umgang mit dem Gewehr unter Beweis. So auch am Mittwoch: Mit dem Preisschießen führt die CDU nicht nur eine jahrzehntelange Tradition fort, sondern bekennt sich auch deutlich zu den heimischen Vereinen und signalisiert ihre Unterstützung.


Schützenfest als Treffpunkt für Bürger

Schon vor dem ersten Startschuss versammelten sich zahlreiche Besucher vor dem Schießzelt. Dabei warteten sie nur darauf, endlich selbst an der Reihe zu sein. "Es ist schön, dass die CDU einlädt, das traditionsreiche Schützen- und Volksfest zu besuchen, und vor allem, dass der Schützenverein die Bürgerinnen und Bürger einlädt, den Schießsport kennenzulernen", beschrieb Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) die Bedeutung des Pokalschießens. Alle Besucher sind eingeladen, sich selbst einmal beim Schießen zu versuchen, natürlich unter fachlicher Betreuung.

Klares Bekenntnis zu Brauchtum und Vereinen

"Es ist ein klares Signal für Brauchtumspflege", betonte Bürgermeister Dag Wehner (CDU). Doch neben dem wichtigen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern freut sich Sport- und Ordnungsdezernent Wehner auch über das Zusammenkommen mit den CDU-Mitgliedern. "Für den CDU-Stadtverband ist es eine sehr traditionsreiche Veranstaltung, die fest im Kalender verankert ist." Dem konnte Landtagsabgeordneter Thomas Hering (CDU) nur zustimmen. "Wir, als regionale Partei, als tief verwurzelte Menschen, wollen an dem Fest teilhaben, Traditionen vorleben lassen und einen Beitrag zur Geselligkeit und ein wenig sportlicher Betätigung leisten."

Politiker am Gewehr

Bevor es zum gemütlichen Teil überging, stellten die Schützen ihre Treffsicherheit unter Beweis. OB Wingenfeld zeigte sich zufrieden. "Ich habe beinahe jedes Mal ins Schwarze getroffen", schmunzelte er. Sportdezernent Wehner hingegen war von der eigenen Treffsicherheit enttäuscht. "Als Sportdezernent ist es eine Schande, wie schlecht ich schießen kann, obwohl ich aus einem Sport komme, bei dem mit kleinen Kugeln gearbeitet wird", sagte er. Der Bürgermeister spielt selbst Tischtennis. "Als Schütze werden aber andere Qualitäten gefordert." Ebenfalls enttäuscht über das eigene Abschneiden am Gewehr war Landtagsabgeordneter Hering. "Ich bin selbst im Schützenverein, daher dachte ich, dass es besser klappt. Beim nächsten Mal beschränke ich mich wieder darauf, den Leuten zu helfen", schmunzelte er.

Während im Schießzelt fleißig geschossen wurde, waren auf dem restlichen Schützenfestgelände vor allem Familien unterwegs, denn der Familiennachmittag lockte mit starken Rabatten. Auch der sechste Tag des Schützenfestes war demnach ein voller Erfolg. (jk) +++

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