"Wir sind gut dabei!"

Aufbau für das Haune-Rock-Festival läuft – diesmal mehr Fläche für die Camps

Am 15. Juli 2026 startet das neunte Haune-Rock – der Aufbau geht voran.
Fotos: Julia Pracht

09.07.2026 / HAUNETAL - Eine gute Woche vor dem Start des diesjährigen Haune-Rock sieht es in Odensachsen schon sehr nach Festival aus: Die Wiesen sind für die Camper gemäht, die Beschilderung liegt bereit, die Camper Lounge steht zum größten Teil, und auch die Pavillons, Zelte und Stände rund um das Infield stehen schon.



"Wir bauen diese Woche das auf, was wir selber haben. Nächste Woche wird das gemietete Equipment angeliefert und aufgebaut", erklärt Veranstalter Sascha Ruppert im Interview. Zelte, Fußböden, Strom und Wasser – das ist fast alles schon da. "Die Bierinseln, Kühlwagen, Bühnentechnik und so etwas haben wir nicht selbst, das mieten wir an." Die Erfahrungen der letzten Jahre machen sich bezahlt, der Aufbau hat schon Routine. "Wir liegen sehr gut im Zeitplan, das hat sich alles eingespielt. Sachen, über die wir in den letzten Jahren noch diskutiert haben, werden jetzt einfach gemacht." Das Haune-Rock findet zum neunten Mal statt, man merkt den Veranstaltern die Routine an.

Alle packen mit an

"In den ersten sechs, sieben Jahren haben wir das wirklich jedes Mal neu gemacht und alles wieder über den Haufen geworfen. Aber jetzt machen wir das schon zum dritten Mal in Folge genauso wie davor, das hat sich einfach so bewährt. Da ist Routine drin, jeder weiß, was zu tun ist, jeder weiß, was wo hinkommt." Sascha Ruppert packt selbst mit an, hat sich über der Halle, in der das Frühstück für die Camper serviert wird, ein Büro eingerichtet. Aber er ist nicht alleine: "Am Samstag und am Sonntag waren wir um die 30 Mann, da haben viele aus dem Ort mit angepackt."

Das Festival ist selbstgemacht, das betont Sascha Ruppert: "Abends sind wir immer so etwa zehn bis fünfzehn Leute, die mithelfen. Alleine schafft man das gar nicht, wir können uns ja keine drei Wochen nehmen jedes Jahr nur für das Haune-Rock." Auch das Organisationsteam ist inzwischen recht groß geworden: "Im Orga-Team sind wir inzwischen irgendwas um die 20 Leute."

"Wir verschieben einfach den Bauzaun und nehmen eine Wiese dazu!"

Letztes Jahr war die Glasfaserleitung vom Eingangsbereich mit Büro bis hinunter auf das Infield mit den Verkaufsständen das große Thema, was ist dieses Jahr neu? "Wirklich neu ist erstmal nichts", sagt Sascha Ruppert, "aber wir reagieren natürlich auf die Situation. Die Camps waren letztes Jahr so gut ausgelastet, dass wir dieses Jahr mehr Fläche hineinnehmen. Es wird wieder die bekannten Camps geben, aber wir verschieben einfach den Bauzaun und nehmen noch eine Wiese dazu. Dann reicht der Platz, hoffentlich." Um den Platzbedarf besser einschätzen zu können, bitten die Veranstalter dieses Jahr darum, dass sich alle, die ins Family Camp wollen, vorher über die Website melden. "Das ist keine feste Reservierung, sondern soll uns helfen, die Plätze möglichst im Sinne unserer Camper bereitzustellen und dann auch entsprechend geschickt bei Anreise zuzuweisen!"

Und wie war das mit der Glasfaser? Hat sich das im letzten Jahr gelohnt? "Ja und nein. Am Freitag und am Samstag war es mit dem Mobilfunknetz und dem Internet wirklich schwierig, da ging zeitweise gar nichts mehr", erinnert sich Sascha Ruppert an den Schwachpunkt, und er schiebt auch gleich noch einen Aufruf hinterher: "Wenn das jetzt irgendjemand liest, der bei der Telekom arbeitet und uns unterstützen will: Hier gibt es nur Telekom-Netz! Das ist in Sachen Mobilfunk Diaspora, wir sind wirklich auf euch angewiesen! Vielleicht kann die Telekom Odensachsen am Freitag und am Samstag, also am 17. und am 18. Juli 2026, mehr Kapazitäten geben! Das würde dem Haune-Rock und den Gästen hier echt helfen!" (mbw) +++

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