Salzeinfluss sei stabil
K+S: "BUND und Bürgerinitiative argumentieren mit haltlosen Behauptungen"
Archivfotos: ON/Carina JIrsch, Marvin Myketin
25.04.2026 / NEUHOF -
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Hessen (BUND) und die Bürgerinitiative Umwelt Neuhof hätten Behauptungen zur Kalihalde Neuhof‑Ellers (südlicher Landkreis Fulda) veröffentlicht, die aus Sicht von K+S in wesentlichen Punkten falsch seien. Die Aussagen widersprächen den vorliegenden Messdaten und nachgewiesenen Erkenntnissen zur Halde.
Diese zeigten, dass der Salzeinfluss im Haldenumfeld stabil sei. Von einer dramatischen Entwicklung könne keine Rede sein.
Darüber und über konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Salzbeeinflussung hat K+S den Runden Tisch Neuhof – und damit auch den BUND und die Bürgerinitiative – bereits mehrfach informiert. Daher überrascht es, wenn diese nun von einer dramatischen Entwicklung sprechen. Die vorliegenden Messungen lassen eine solche alarmistische Interpretation nicht zu. Es gibt aktuell keine zunehmende Ausbreitung salzhaltiger Wässer im Bereich der Halde.
Aussagen von Dr. Krupp sind wissenschaftlich nicht haltbar
Trinkwasserversorgung ist nicht gefährdet
Das Regierungspräsidium Kassel hat ausdrücklich bestätigt, dass keine Gefahr für die Trinkwasserversorgung von Neuhof besteht. Messstellen und ergänzende Grundwasseruntersuchungen zwischen Halde und Trinkwassergewinnung zeigen keine Entwicklungen, die auf einen Einfluss von Haldenwässern hinweisen. Diese fachbehördliche Bewertung steht im klaren Widerspruch zu den Aussagen von Dr. Krupp, der Bürgerinitiative und des BUND.Konsequente Maßnahmen zur Begrenzung der Versalzung
K+S kritisiert ausdrücklich, dass der BUND und die Bürgerinitiative ein öffentliches Schreckensszenario zeichnen und auf offensichtliche Fehlinterpretationen von Dr. Krupp setzen. Solche haltlosen Darstellungen schüren in der Bevölkerung nur unnötige Ängste und erzeugen Verunsicherung. Eine verantwortungsvolle Umweltdebatte muss sich an belastbaren Daten, wissenschaftlich fundierten Bewertungen und überprüfbaren Fakten orientieren – nicht an spekulativen Behauptungen.
Transparente Information der Öffentlichkeit
K+S steht weiterhin für Transparenz und den offenen Dialog mit allen Beteiligten. Grundlage dafür müssen geprüfte Daten, wissenschaftliche Untersuchungen und eine sachliche Einordnung der tatsächlichen Situation sein. Wer sich über die Halde Neuhof informieren möchte, hat dazu im Übrigen bei der Veranstaltung "Kaliwerk und Neuhof: miteinander für morgen" regelmäßig Gelegenheit. Sie findet jeweils am ersten und dritten Donnerstag des Monats in der Kantine des Kaliwerks statt. Die nächsten Termine sind am 7. und 21. Mai, jeweils von 16 bis 18 Uhr, so das Unternehmen in der Pressemitteilung abschließend. (pm/hhb) +++
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