Für die Menschen, für die Region
Vom Bürgermeister zum Landratskandidaten: Was Mario Götz motiviert
Fotos: Erik Spiegel
27.02.2026 / OBERTHULBA -
"Heimat" - ein großes Wort. Für Mario Götz (CSU) weit mehr als nur ein politischer Begriff. Es ist der Ort, an dem er aufgewachsen ist, Verantwortung übernommen hat und nun den nächsten Schritt wagt. Der Bürgermeister von Oberthulba will nun neuer Landrat von Bad Kissingen (Unterfranken) werden. Götz will gestalten, bewahren und weiterentwickeln.
Als dann bekannt gegeben wurde, dass der aktuelle Landrat von Bad Kissingen, Thomas Bold, nicht mehr zur Wahl antreten wird, kam eines zum anderen. "Die Entscheidung zur Landratskandidatur war kein Schnellschuss. Aber der große Zuspruch - aus meiner Familie, der CSU und auch aus Oberthulba - hat mich bestärkt."
Das will Götz im Landkreis erreichen
Auch im Landkreis Bad Kissingen gibt es natürlich einige Problemstellen, die Götz als Landrat angehen will. Eines davon ist die aktuelle Situation der Schwimmbäder im Landkreis. "Aktuell gibt es im Landkreis nur noch ein öffentliches Schwimmbad, das für Schul- und Vereinssport geeignet ist. Das ist ein Thema, das die Menschen bewegt." Der Politiker macht diesbezüglich deutlich: "Ich will keine unrealistischen Versprechen machen. Aber ich verspreche, dass wir uns mit allen Kommunen an einen Tisch setzen und ein interkommunales Konzept erarbeiten."Die Region stärken
Ein weiteres Ziel des Bürgermeisters ist es, den ÖPNV zu reformieren. "Der Schulverkehr funktioniert einwandfrei, insgesamt ist der ÖPNV gut aufgestellt. Dennoch müssen wir prüfen, ob künftig flexible On-Demand-Angebote sinnvoller sind als starre Linien." Wenn Ziele wie die genannten erreicht werden, sollte auch die Attraktivität des Landkreises weiterhin hoch bleiben. "Ich würde mich freuen, wenn die Einwohnerentwicklung stabil bleibt oder sich sogar positiv entwickelt", so Götz.Ob Schwimmbäder, Pflege, Ärzteversorgung oder Mobilität - für Götz sind das keine abstrakten politischen Themen, sondern ganz konkrete Fragen der Lebensqualität. Für ihn geht es dabei nicht um Parteipolitik oder persönliche Ambitionen, sondern um Verantwortung für die Region und die Menschen, die hier leben. "Wenn die Menschen sagen, dass sie gerne hier leben, dann haben wir vieles richtig gemacht." (kg) +++
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