CSU-Kandidat für Rhön-Grabfeld
Christof Herbert: "Landrat wird für mich kein Job, sondern eine Lebensaufgabe"
Fotos: Erik Spiegel
23.02.2026 / HOHENROTH -
Biolandwirt, Musiker und Kommunalpolitiker: Vielfältiger könnten die Rollen eines Bewerbers für den Landratsposten kaum sein. Mit Christof Herbert bewirbt sich in Rhön-Grabfeld (Unterfranken) ein CSU-Politiker, der konsequent und konstant seine privaten, beruflichen und politischen Ziele verfolgt. OSTHESSEN|NEWS hat ihn auf seinem eigenen Bio-Bauernhof besucht und ihn gefragt, welche Pläne er für die Zukunft des Landkreises hat.
Das möchte Herbert verändern und verbessern
In seiner Amtszeit möchte Herbert die Kernprobleme des Landkreises angehen und verfolgt dabei mehrere Ziele. Als zentrales Thema nennt er die wirtschaftliche Lage: "Die größte Sorge vieler Menschen ist momentan die wirtschaftliche Situation." Rund 1.700 Arbeitsplätze habe der Landkreis in den vergangenen Jahren verloren. Herberts Ansatz: "Wir müssen eine investitionsfreundliche und unternehmensfreundliche Atmosphäre schaffen. Der Status quo bleibt nicht mehr lange bestehen - das Rad dreht sich schneller."Attraktivität der Region steigern
Ein weiterer Schwerpunkt sei die Attraktivität der Region: "Wir müssen Voraussetzungen schaffen, damit junge Menschen hier bleiben oder zurückkehren." Um dieses Ziel zu erreichen, nennt Herbert weitere Handlungsfelder: den ÖPNV, die medizinische Versorgung - insbesondere im ländlichen Raum -, die Pflege sowie die Zusammenarbeit mit den Kommunen. So spiegelten ihm Bürgerinnen und Bürger wider, dass die Wartezeiten bei Ärzten zu lang seien. Zugleich betont Herbert, dass die Problemlösung nicht allein in der Hand der Kommunalpolitik liege. Für den öffentlichen Nahverkehr formuliert er klare Erwartungen: "Der ÖPNV muss flexibler, intelligenter und effizienter werden."
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