Auf dem Weg zur NATO-Übung

Saber Strike: Soldaten erreichen Zwischenziel in Bayern

Jetzt heißt es Volltanken, damit die Fahrt für die Bundeswehrsoldaten zur NATO-Übung weiter gehen kann.
Fotos: Pressestelle Bundeswehr

10.04.2024 / VILSECK - Im Rahmen der Übung "Saber Strike 2024" ist das Jägerbataillon 1 der Bundeswehr am Montag in mehreren Marschgruppen von Schwarzenborn über Hammelburg nach Vilseck zum dort stationierten "2nd Cavalry Regiment" (US) marschiert (OSTHESSENlNEWS berichtete). Jetzt gibt es einen ersten Zwischenbericht von vor Ort.


Hintergrund

In Vilseck (Bayern) werden die verschiedenen Einheiten der sogenannten "Gefechtsverbandes Jägerbataillon 1", ein für die Übung aufgestellter multinationaler Gefechtsverband mit 800 Soldaten und 250 Fahrzeugen unter Führung des Jägerbataillon 1, zusammengeführt um ab Freitag zusammen mit dem 2. Kavallerieregiment der US-Streitkräfte nach Polen zu marschieren.

Wie die Pressestelle jetzt gegenüber OlN mitteilte, kamen alle Marscheinheiten des Verbandes am Montagabend erfolgreich in Vilseck an. "Das erste Zwischenziel der Übung ist somit erreicht."

"Der Bataillonskommandeur des Jägerbataillon 1 und Führer des Gefechtsverbandes, Oberstleutnant Sebastian Hagen, zeigte sich äußerst zufrieden mit der Leistungsfähigkeit seiner Truppe und den äußerst geringen materiellen Ausfällen, die bei einem solchen Großvorhaben keine Besonderheiten darstellen", heißt es seitens der Bundeswehr.

"Nur sehr geringe Ausfälle"

Lediglich ein Radpanzer GTK Boxer fiel aufgrund technischer Probleme aus (Lesen Sie hier mehr dazu) und wurde planmäßig zur Materialschonung in die Instandsetzung zurückgeführt. "Im Vergleich haben wir bislang nur sehr geringe Ausfälle erlebt. Insgesamt spricht das für unsere gute Ausbildung, Vorbereitung und den Zustand unseres Materials", betonte Oberstleutnant Sebastian Hagen.

Nach Erreichen des Zieles in Polen soll der Gefechtsverband weiter nach Litauen marschieren. Insgesamt geht die Übung über vier Wochen. Spätestens zum 8. Mai sollen alle Soldaten wieder in der Knüll-Kaserne in Schwarzenborn angekommen sein. (nb/pm) +++

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