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Tausende Demonstranten

Reza Pahlavi nimmt Freiheitspreis für das iranische Volk entgegen - Demos

Reza Pahlavi nahm am Samstag den Freiheitspreis für das iranische Volk entgegen
Fotos: Andreas Bejm

07.11.2026 / FRANKFURT AM MAIN - In Frankfurt am Main kamen am Samstag zehntausende Menschen zu einer Großdemonstration zusammen. Hintergrund ist die Verleihung des Freiheitspreises der Friedrich-Naumann-Stiftung in der Paulskirche. Hier wird das iranische Volk ausgezeichnet. Für Kritik sorgte allerdings, wer den Preis stellvertretend entgegengenommen hat: der Exilpolitiker und Schah-Sohn Reza Pahlavi.



Pahlavi ist der älteste Sohn des letzten iranischen Schahs Mohammad Reza Pahlavi. Er war als Kronprinz für die Thronfolge vorgesehen. Seit dem Sturz seines Vaters durch die Islamische Revolution im Jahr 1979 lebt er im Exil in der Nähe von Washington. Er gehört zu den bekanntesten Gesichtern der iranischen Opposition gegen die Islamische Republik.

Mit dem Freiheitspreis will die Friedrich-Naumann-Stiftung den Mut der Menschen im Iran würdigen. "Es gilt, den Freiheitswillen vieler Hunderttausender zu ehren", erklärte Stiftungsvorsitzender Steffen Saebisch laut der Hessenschau. Die Entscheidung, dass Pahlavi den Preis entgegennehmen soll, hat viel Kritik ausgelöst. Die Gegner Pahlavis bezweifeln, dass er die politisch vielfältige iranische Opposition repräsentieren kann.

Deshalb finden am Samstag mehrere Demonstrationen in Frankfurt statt. Am Ostpark haben sich Anhänger Reza Pahlavis versammelt. Laut Polizei sind am Nachmittag etwa 9.000 Menschen vor Ort. Weitere 9.000 Menschen zogen vom Römerberg zum Ostpark. Laut der Hessenschau kamen die Demonstranten von der ganzen Welt nach Frankfurt. In der Innenstadt gibt es mehrere kleinere Gegendemonstrationen. Zwischenfälle gab es bisher kaum, ein Mann wurde festgenommen, weil er in einem Livestream eine Straftat angekündigt haben soll.

Später mehr. (Moritz Pappert) +++











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