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Mit selbstgebauten Rennwagen zum Sieg

Meilenstein für "RhönRacing" - Unterstützertreffen in der Hochschule

Meilenstein für "RhönRacing" an der Hochschule Fulda
Fotos: Anna Weißenberger

07.11.2026 / FULDA - Von der Rhön inspiriert, für das Rennen geschaffen: Unter diesem Motto baut RhönRacing, bestehend aus 30 motivierten Studierenden der Hochschule Fulda, seit mittlerweile drei Jahren seinen eigenen Rennwagen. Das Ziel? 2028 soll der Wagen endlich auf der Rennstrecke an den Start gehen.



Um die Partner und Unterstützern des Teams auf den neuesten Stand zu bringen und ihnen für ihre Unterstützung zu danken, fand am Freitagnachmittag das Unterstützertreffen in der Hochschule statt.

Schwarze Lackierung, hellblaue Details und ein windschnittiges Design: Der Rennwagen, an dem das Team von "RhönRacing" in den vergangenen Monaten fleißig geplant und geschraubt hat, kann sich schon jetzt sehen lassen.

Viele Herausforderungen

Wie lang der Weg bis zu diesem Ergebnis war erzählte Elektroleiter Felix Rösch: "Wir hatten wirklich mit der ein oder anderen Herausforderung zu kämpfen. Nachdem unser Team in der Saison 2025 wahnsinnig geschrumpft ist, war auch unser Akkudesign plötzlich nicht mehr regelkonform." Auch die Konstruktion des Wagens ließ zu diesem Zeitpunkt zu wünschen übrig, weswegen für das Team "eine lange Durststrecke" mit viel theoretischer Planung zu überwinden war.

"Im März konnten wir dann endlich wieder mit der praktischen Arbeit starten", erinnerte sich Technikleiter Leopold Nützel zurück. Dann ging alles Schlag auf Schlag: Die ersten Fertigungsteile wurden geliefert, die ersten Tests wurden durchgeführt und erste kleine und große Erfolge wurden gefeiert.

Großartige Unterstützung

Auch die zahlreichen Unterstützer spielten dabei eine zentrale Rolle, denn sie standen dem Team nicht nur finanziell, sondern auch mit fachlicher Expertise zur Seite. Nützel betonte: "Wir durften spannende Exkursionen in verschiedene Firmen machen und haben dabei wahnsinnig viel gelernt. Wir wollen uns wirklich von Herzen bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie uns so unterstützen."

Erste Erfolge

Größere Erfolge konnte das Team unter anderem im Sommer dieses Jahres bei Wettkämpfen in der Schweiz und in Frankreich verzeichnen. Während sie im Bereich der Kostenaufstellung und des ökologischen Fußabdrucks den zweiten Platz abräumten, konnten sie sich im Bereich Konfliktmanagement über den dritten Platz freuen.

Fertigstellung in 2028

"RhönRacing" schaut mittlerweile positiv in die Zukunft, wie Technikleiter Leopold Nützel erklärte: "Wir wissen, dass unser aktuelles Auto noch nicht vollständig regelkonform ist, aber genau das wollen wir nutzen. Wir wollen aus den Fehlern lernen und durch ihre Behebung ein fahrbares Auto entwickeln, das in der Saison 2028 dann endlich auf die Rennstrecke kann." (aw) +++

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