Nur Sekunden vom Titel entfernt
Vize-Europameister: Fuldaer Robotik-Team "MäcLego" glänzt in Kroatien
Foto: Privat
02.11.2026 / ZAGREB -
Großer Jubel bei Jannik Schäfer, Clemens Schmitt, Finn Arndt und Coach Kilian Hans: Beim Europafinale der World Robot Olympiad (WRO) in der kroatischen Hauptstadt Zagreb hat das studentische Robotik-Team "MäcLego" einen herausragenden zweiten Platz in der Kategorie "Future Engineers" belegt. Mit einer fehlerfreien Leistung ihres autonomen Roboters sicherten sie sich den Titel des Vize-Europameisters.
Für das Trio ist es ein beeindruckendes Comeback und die Krönung eines mutigen Neuanfangs. Nach dem Weltmeistertitel 2024 in der FIRST LEGO League in Sydney (Australien) und einem frühen Ausscheiden in der vergangenen WRO-Saison wagten die Studenten einen Neustart. Sie verabschiedeten sich von reinen LEGO-Robotern und entwickelten von Grund auf ein neues autonomes Fahrzeug. Die diesjährige Aufgabe bestand darin, dieses Fahrzeug durch den Einbau von Sensoren und eine präzise Programmierung in die Lage zu versetzen, einen Hindernisparcours über mehrere Runden autonom und fehlerfrei zu durchfahren sowie eigenständig aus einer engen Parklücke aus- und wieder einzuparken.
Der Weg auf das internationale Podest führte über einen souveränen ersten Platz beim Regionalwettbewerb in Stolzenau und einen starken vierten Platz beim Deutschlandfinale in Trier, der schließlich das Ticket nach Kroatien sicherte.
Nur Sekunden vom Titel entfernt
Das monatelange Konstruieren und Programmieren zahlte sich im internationalen Wettbewerb voll aus. Ihr Fahrzeug funktionierte absolut zuverlässig. In einem hochspannenden Rennen erreichte "MäcLego" die volle Punktzahl und absolvierte den anspruchsvollen Parcours fehlerfrei. Die Entscheidung fiel denkbar knapp aus: Lediglich die etwas schnellere Rundenzeit des erstplatzierten Teams – das ebenfalls aus Deutschland stammt – trennte das Team vom ersten Platz. Damit gingen die beiden Spitzenplätze in diesem Jahr an die deutsche Delegation. Dank an Sponsoren
Ohne finanzielle Unterstützung aus der Region wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Die Ewald-Vollmer-Stiftung als Hauptsponsor sowie die Mittel aus einer erfolgreichen GoFundMe-Kampagne deckten die Startgebühren und finanzierten essenzielle Hardware-Upgrades, ohne dass das Fahrzeug auf diesem europäischen Niveau wettbewerbsfähig gewesen wäre. (js/pm)+++