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Retten, Bergen, Löschen, Schützen

Acht Bäume für die Zukunft - Feuerwehr und Partner schaffen Streuobstwiese

Feuerwehrverein Oberlengsfeld, Gemeinde, Pflegedienst AWO und Generationenhof setzen ein starkes Zeichen für Tradition und Nachhaltigkeit.
Fotos: Feuerwehrverein Oberlengsfeld

04.11.2026 / SCHENKLENGSFELD - Gemeinsame Aktion in Schenklengsfeld-Oberlengsfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg): Feuerwehrverein Oberlengsfeld, Gemeinde, Pflegedienst AWO und Generationenhof setzen ein starkes Zeichen für Tradition und Nachhaltigkeit.



Sie heißen "Retten", "Bergen", "Löschen" und "Schützen" – und sie stehen ab sofort fest verwurzelt in der Erde. Am vergangenen Wochenende erweiterten die Vereinsmitglieder des Feuerwehrvereins ihr traditionelles Spektrum um eine grüne Komponente. Was als Idee der Feuerwehr begann, entwickelte sich in enger Absprache mit der Gemeinde, dem ambulanten AWO-Pflegedienst und dem Generationenhof zu einem echten Gemeinschaftsprojekt für die Region. Die Begeisterung unter den Beteiligten war so groß, dass am Ende insgesamt acht Apfelbäume gespendet wurden und eine neue, lebendige Streuobstwiese entstand. Vier dieser Bäume wurden direkt vom Feuerwehrverein Oberlengsfeld gestiftet und nach den klassischen Grundaufgaben der Wehr benannt.

Vier weitere Bäume heißen "Wehrführer", "Bürgermeister", "AWO" und "Generationenhof" und spiegeln damit die starke Partnerschaft dieses Gemeinschaftsprojekts wider. Zur offiziellen Pflanzaktion kamen neben Wehrführer Carsten Maus und den Feuerwehrleuten Fineas Maus und Alexander Fröhlich auch Vertreter des Generationenhofs Jens Trabert, Erhard Weimar und Heinrich Lüding zusammen, um gemeinsam mit anzupacken. Die Aktion zeigt eindrucksvoll: Bäume stehen für Tradition und Nachhaltigkeit – sie sind in der Region ebenso fest verwurzelt wie die Feuerwehr und die Menschen, die hier leben.

Fachwissen vom NABU Friedewald und alte Sorten aus der Region

Damit die jungen Bäume optimal anwachsen, holte sich die Gemeinschaft fachliche und sachliche Unterstützung ins Boot. Volker Norbert Brenzel und Andreas Schremmer vom NABU Friedewald begleiteten die Aktion mit ihrer Expertise. Die beiden Fachmänner zeigten den Helfern vor Ort nicht nur die perfekte Ausrichtung der Bäume nach Westen, sondern erklärten auch den fachgerechten Erziehungsschnitt und das richtige Einpflanzen.

Bewusst wurden alte Apfelsorten ausgewählt – ganz nach dem Motto "aus der Region für die Region". Die neue Streuobstwiese leistet einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz vor Ort. Sie verbessert den Boden, fördert die lokale Biodiversität und bietet künftig unzähligen Tierarten einen sicheren Lebensraum sowie wichtige Nahrung.

Ein neuer Treffpunkt für Jung und Alt

Die frisch angelegte Streuobstwiese soll in Zukunft weit mehr als nur ein ökologisches Projekt sein: Sie ist als generationenübergreifender Treffpunkt gedacht. Bei zukünftigen Treffen vor Ort sollen Senioren und Kinder gleichermaßen zusammenkommen. Während die Kleinen spielen, finden ältere Mitbürger hier ein schattiges Plätzchen zum Verweilen und für den gemeinsamen Austausch.

Schon jetzt blicken alle Beteiligten voller Vorfreude in die Zukunft. Bei einem geselligen Abschluss wurde bereits lebhaft über den künftigen Austausch zur Herstellung von Saft und Wein diskutiert. Man ist schon jetzt gespannt auf den ersten eigenen Apfelsaft und regionalen Apfelwein. Das Fundament für diese flüssigen Spezialitäten und viele gemeinsame Stunden im Grünen ist nun gelegt – fest verwurzelt in Oberlengsfeld. (mis/pm) +++

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