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Festliche Stimmung trotz strömenden Regens

511 Einsätze seit Jahresbeginn: Malteser feiern neue Rettungswache

Die Malteser feiern die neue Rettungswache in Hosenfeld
Fotos: Marvin Hucke

26.10.2026 / HOSENFELD - Draußen prasselte der Regen in Strömen, drinnen herrschte beste Stimmung: Bei einer Feier rund um die neue Malteser-Rettungswache in Hosenfeld kamen zahlreiche Einsatzkräfte und Gäste zusammen. Zwischen Sekt, Orangensaft und fröhlicher Volksmusik bot sich die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und auf die ersten Monate am neuen Standort zurückzublicken.



Seit dem 1. Januar 2026 ist die Rettungswache in Hosenfeld in Betrieb. Gemeinsam mit dem Standort Großenlüder bildet sie einen wichtigen Bestandteil der neu organisierten Notfallversorgung im westlichen Landkreis Fulda. Die Feier bot damit nicht nur Anlass zum geselligen Beisammensein, sondern die Gelegenheit, eine erste Bilanz zu ziehen.

Bereits 511 Einsätze seit Januar

Markus Wiesler, Leiter der Malteser-Rettungswachen Großenlüder und Hosenfeld, zeigte sich mit der Entwicklung des neuen Standorts zufrieden. "Wir haben seit Januar bereits 511 Einsätze von hier aus gefahren", berichtete er. Besonders häufig werden die Rettungskräfte nach Hosenfeld und Hainzell gerufen. Doch auch die umliegenden Ortschaften profitieren von der neuen Struktur. Durch die Verteilung der Rettungswagen auf zwei Standorte sollen Notfallpatienten im westlichen Landkreis künftig schneller erreicht werden können.

Die Neuorganisation war zum Jahreswechsel notwendig geworden, nachdem die bisherige Rettungswache in Kleinlüder geschlossen worden war. Deren Aufgaben wurden auf die neuen Standorte in Hosenfeld und Großenlüder verteilt.

Drei Rettungswagen und rund 40 Mitarbeitende

Im Zuge der Umstrukturierung wurde auch die Rettungswache Großenlüder um einen zusätzlichen Rettungswagen im Tagdienst erweitert. Während in Hosenfeld ein Rettungswagen rund um die Uhr einsatzbereit ist, stehen in Großenlüder ein weiteres 24-Stunden-Fahrzeug sowie ein zusätzlicher Rettungswagen für den Tagdienst zur Verfügung.

Für beide Standorte zusammen stehen nach Angaben Wieslers 25 Vollzeitstellen zur Verfügung. Rechnet man Auszubildende und Aushilfskräfte hinzu, umfasst das Team insgesamt rund 35 bis 40 Personen.

Für die Bevölkerung bedeutet die neue Aufteilung eine verbesserte rettungsdienstliche Versorgung. Gerade in ländlichen Regionen, in denen größere Entfernungen zwischen den Ortschaften liegen, können wenige Minuten im Ernstfall entscheidend sein.

Geselligkeit und Anerkennung für die Einsatzkräfte

Neben den Zahlen und organisatorischen Veränderungen stand bei der Feier das Miteinander im Mittelpunkt. Zahlreiche Mitarbeitende nutzten die Gelegenheit, abseits des oft anspruchsvollen Rettungsdienstalltags zusammenzukommen.

Während draußen der Regen gegen die Halle prasselte, sorgten drinnen Musik, Gespräche und die festliche Atmosphäre für ausgelassene Stimmung.

Die ersten Monate am neuen Standort zeigen bereits, wie wichtig die Malteser für die medizinische Notfallversorgung rund um Hosenfeld geworden sind. (Marvin Hucke) +++

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