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Nach Ausschreitungen in Frankreich

"Städte in Schutt und Asche legen": Polizei bereitet sich auf Demo vor

Kommen die Krawalle aus Frankreich am 31. Oktober zu uns nach Deutschland?
Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Oualid Abdellaoui

21.10.2026 / REGION - Straßenschlachten, Angriffe auf Polizisten, geplünderte Geschäfte: Die aktuellen Bilder aus Frankreich machen sprachlos. Was noch im September mit Schülerprotesten begann, ist mit den Randalen nun völlig aus dem Ruder gelaufen. Droht Deutschland am 31. Oktober ein ähnliches Szenario?


Für den letzten Oktobertag haben sich unter dem Motto "GenZ" Protestbewegungen in mehreren deutschen Städten angekündigt - darunter auch in Frankfurt am Main. Die Polizei rechnet damit, dass sich auch Gewaltbereite an den Demos beteiligen werden. Denn auf der Social-Media-Plattform X kursiert beispielsweise ein Flammen-Bild von den Protesten aus Frankreich mit der Aufschrift "Deutschland am 31. Oktober".

"Das sind Straßenschlachten"

Die Polizei nimmt die Lage ernst. "Es ist zu bedrückend, was mir die Kollegen aus Frankreich erzählen. Das sind Straßenschlachten. Die deutsche Geschichte zeigt: Wir haben das auch", sagt der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, im Gespräch mit der Bild. Bei den geplanten Schülerprotesten sei nicht die "GenZ" das Problem, die sich sogar von Gewalt abgrenzt. Für die GdP sind die Krawallmacher eine Mischung aus Linksextremisten und islamistischen, zum Teil terroristischen Gruppen. "Das sind junge Krawallmigranten, die Bock auf Gewalt gegen die Polizei haben. Die müssen wir im Zaum halten und die dürfen auch keine Gnade von uns erwarten", so Kopelke deutlich. Die Polizei rechnet auch damit, dass sich die Pro-Palästina-Szene beteiligen wird.

GdP-Chef Kopelke warnt vor möglichen Ausschreitungen in bekannten Problemstadtteilen, wobei erst einmal öffentliche Plätze, wie beispielsweise das Brandenburger Tor, als Protestorte angekündigt sind. Die Befürchtung der Sicherheitskräfte ist allerdings, dass sich die Krawallmacher kurzfristig andere Angriffsorte aussuchen. "Die Unberechenbarkeit ist der große Unterschied zu Lagen wie Silvester oder einem Fußballspiel. Das ist, was uns in den Sicherheitsbehörden große Sorge bereitet."

Viele Bürger sind bereits jetzt in Angst, die GdP habe dazu schon einige Nachrichten erhalten. Die Aufrufe der Gewaltbereiten in den Telegramm-Gruppen sind nämlich klar: "Städte in Schutt und Asche zu legen."

1.700 Teilnehmer in Frankfurt

Für die Teilnahme an der Protestbewegung erwartet allein Frankfurt etwa 1.700 Teilnehmer. Auch in München, Hamburg, Berlin, Köln, Bremen, Stuttgart, Leipzig und Düsseldorf sind die Demos angemeldet. Weitere Städte sollen in den nächsten Tagen noch hinzukommen. (lu) +++

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