"Wo bleibt der Aufschrei?"
Ministerpräsident Rhein fordert: "Extremismusklausel für Länderfinanzausgleich"
Archvfotos: Hendrik Urbin
19.10.2026 / WIESBADEN -
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat sich in der BILD für eine Extremismusklausel für den Länderfinanzausgleich ausgesprochen. Heißt: Er will Berlin und Sachsen-Anhalt vom Länderfinanzausgleich ausschließen.
Rhein betont in der BILD: "Es ist eine unerträgliche Vorstellung, dass diese Koalition in Zukunft über den Länderfinanzausgleich durch hessisches Steuergeld mitfinanziert werden soll. Wir brauchen mit Blick auf Berlin wie auf Sachsen-Anhalt eine Extremismusklausel im Länderfinanzausgleich."
Hintergrund ist, dass Hessen zu den Bundesländern gehört, die am meisten in den Länderfinanzausgleich einzahlen. Hessen zahlt alleine vier Milliarden Euro und muss dafür sogar Schulden aufnehmen. Der Hessen-MP macht klar: "Kein hessisches Steuergeld für Enteignungen, für Antisemiten, Antipolizisten und Antipatrioten in unserem Land." (mp) +++