Supermarkt vor Neustart
Vom Tegut zum Tante Enso: Der Umbau hat begonnen
Fotos: Felix Weigl
15.10.2026 / POPPENHAUSEN (WAKU) -
"Was wird aus meinem Tegut-Markt?" Das fragen sich aktuell viele Menschen in der Region. Während viele Märkte von Rewe und Edeka übernommen werden, ist die Zukunft anderer Standorte noch ungewiss. Einige jedoch befinden sich bereits im aktiven Umbau und werden zu "Tante Enso". So auch die Filiale in Poppenhausen.
Am Donnerstag blieben die Türen des Tegut-Markts in Poppenhausen geschlossen. Grund dafür ist die sogenannte erste Phase, die technische Umstellung des Marktes, bei der neue Hardware installiert wird, neue Kassen eingerichtet werden, eben alles, was technischer Natur ist. Denn aus der Filiale wird Tante Enso.
Bereits am Vortag wurde eher geschlossen und von Seiten Teguts alles vorbereitet. Am Donnerstagmorgen startete dann ein Team von Tante Enso. "Die komplette Umstellung wird Ende April 2027 abgeschlossen sein", so Ole Mehrtens, Vertriebsmanager des neuen Betreibers, im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS.
Nahversorgung bleibt erhalten
"Zunächst kümmern wir uns um die technische Umstellung. Diese erste Phase, wie wir sie nennen, wird kurz gehalten, damit Kunden nicht lange auf die Einkaufsmöglichkeiten verzichten müssen", erklärt Mehrtens weiter. Außerdem verschaffen sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einen Überblick, machen Inventur. Anschließend wird der Markt über die eigenen Lieferanten neu bestückt. Bekannte Gesichter bleiben
"Es ist einfach nur gut für uns, dass wir die Kolleginnen und Kollegen übernehmen konnten. Sie kennen den Laden, die Kundschaft, deren Kaufverhalten und Wünsche. So bleibt das vertraute Personal für die Kunden bestehen, auch wenn der Name des Marktes wechselt", so Ole Mehrtens. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind froh darüber, bleiben zu können. So sind viele Kunden auch Nachbarn oder Freunde.Aktuell laufen die Umstellungen in den Filialen der Region, über die Hälfte ist bereits geschafft - ohne größere Probleme. Regionale Artikel sollen auch erhalten bleiben. Mit vielen Lieferanten fanden bereits Gespräche statt, weitere sollen folgen.
Bis Ende April soll dann auch die zweite Phase der Umstellung abgeschlossen sein. Diese umfasst Marketing, Layout sowie bauliche Anpassungen und wird nochmal mit kurzen Schließungen verbunden sein. So bleibt auch in kleineren Orten die Nahversorgung für die Menschen der Region erhalten. (fw) +++