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Franz Habersack am Frauenberg

"Bruder FRANZ": Hoch-oben-Gottesdienst feiert den Heiligen Franziskus


Fotos: Ralph Leupolt

14.10.2026 / FULDA - Unter dem Motto "Bruder FRANZ" feierte der Hoch-oben-Gottesdienst am Dienstagabend auf dem Frauenberg den Heiligen Franziskus. Gemeinsam blickten die Gläubigen in der vollbesetzten Klosterkirche auf seine besondere Art zu leben – geprägt von Geschwisterlichkeit, Einfachheit, der Bewahrung der Schöpfung und Jesus nach dem Evangelium zu folgen. Auch Michael Bleuel alias "Franz Habersack" feierte mit.



Gestaltet wurde der Gottesdienst von Bruder Markus, Provinzialminister und Mitglied der Ordensgemeinschaft der Franziskaner, zusammen mit der WG Franziskus und "Franz Habersack". Die musikalische Begleitung übernahm die Musikgruppe "Zimmer 3" aus Eichenzell.

Um die Besucherinnen und Besucher auf das Thema einzustimmen, sorgte Michael Bleuel alias "Franz Habersack" für einen humorvollen Auftakt. Mit Rhöner Mundart nahm er die Beziehung zwischen Mensch und Gott in den Blick. Es gelang ihm, die Werte von Franz von Assisi auf unterhaltsame Weise mit dem heutigen Alltag zu verbinden.

Im gesamten Gottesdienst stand der Heilige Franziskus im Mittelpunkt. Zwei Bewohner der Wohngruppe Franziskus richteten mit besinnlichen Worten den Blick auf seine Werte: die Einzigartigkeit und Würde jedes Menschen, die Einfachheit des Lebens und die Schöpfung als Geschenk Gottes. Die Gemeinde antwortete jeweils mit dem gesungenen "Herr, erbarme dich" beziehungsweise "Christus, erbarme dich".

Veronika Möller von antonius zeigte auf einer Leinwand Bilder, die die verschiedenen Seiten des Hl. Franziskus veranschaulichten. Motive wie Brot, ein Vogel und unterschiedliche Menschen verdeutlichten seine Verbundenheit mit der Schöpfung und seine Wertschätzung für jedes Lebewesen.

Die Bilderbetrachtung lud dazu ein, genauer hinzuschauen und Menschen sowie die Welt mit anderen Augen wahrzunehmen. Die zentrale Botschaft lautete: "Schau noch einmal hin" – auf die Mitmenschen, die Schöpfung und auf sich selbst.

In seiner Predigt griff Bruder Markus das Evangelium von der Aussendung der zwölf Jünger auf: Wer sich auf Gottes Weg macht, braucht nicht viel Besitz, sondern Vertrauen, Mut und die Bereitschaft, anderen Menschen offen zu begegnen und ihnen Gutes zu tun.

Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngruppe Franziskus trugen die Fürbitten vor

Sie beteten für Menschen, die bedroht sind oder keinen sicheren Ort haben, für ein friedliches Miteinander in Familien und Gemeinschaften, für die Bewahrung der Schöpfung sowie für all jene, die mit Humor und Freude Menschen zusammenbringen. Dabei wurden Werte wie Frieden, Dankbarkeit, Einfachheit und Nächstenliebe aufgegriffen.

Ausgehend von der Botschaft des Hl. Franziskus, der sich mit allen Menschen verbunden fühlte, waren die Besucherinnen und Besucher im Anschluss an den Gottesdienst bei Essen und Getränken zur Begegnung und zum Austausch eingeladen. "Wir gehören zusammen und deswegen wollen wir auch noch ein bisschen zusammenbleiben", griff Bruder Markus den Gedanken der Gemeinschaft auf. (pg/pm) +++

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