30.000 Euro-Bescheide übergeben
Viele Hürden bis zur Förderung: SKG Gersfeld modernisiert Flutlichtanlage
Fotos: Justin Klenner
13.10.2026 / GERSFELD (RHÖN) -
Sehr viel Geduld und Durchhaltevermögen mussten die Verantwortlichen der SKG Gersfeld (Landkreis Fulda) beweisen. Zwei Jahre nach dem ersten Förderantrag zur Umrüstung der Flutlichtanlage überreichten am Dienstag Staatssekretär Martin Rößler (CDU) aus dem Hessischen Innenministerium, Fuldas Erste Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt (CDU) sowie Gersfelds Bürgermeister Dr. Steffen Korrell (CDU) dem Verein Fördermittel in einer Gesamthöhe von 30.360 Euro.
Bereits im Jahr 2023 entstand die Idee, die alten Quecksilberdampflampen der Flutlichtanlage durch moderne LED-Technik zu ersetzen. Gründe hierfür waren unter anderem der hohe Stromverbrauch und die laufenden Wartungskosten. "Allein der Austausch einer Lampe kostete immer 500 Euro", berichtet der Vorsitzende der SKG Gersfeld, Christoph Limpert.
Förderverfahren erforderte langen Atem
Im Juni 2024 stellte der Verein schließlich den Förderantrag. Die anschließende Bearbeitung gestaltete sich jedoch schwierig, wie Limpert berichtet. Mehrfach fragte der Verein nach dem aktuellen Stand, musste zunächst jedoch die entsprechende Bearbeitungsnummer ausfindig machen. Anfang 2025 wurde erneut nachgehakt. Zu diesem Zeitpunkt waren einige der eingereichten Unterlagen bereits veraltet und mussten teilweise aktualisiert werden.Am 27. November 2025 erfolgte schließlich die ersehnte Förderzusage. Zuvor musste noch die Unterschrift des zweiten Vorsitzenden nachgereicht werden. "Wir haben uns sehr über den Anruf gefreut", erinnert sich Limpert. Die Umrüstung der Flutlichtanlage übernahm die Firma Lumosa. Die Arbeiten konnten trotz winterlicher Temperaturen innerhalb weniger Tage abgeschlossen werden. Durch die neue LED-Technik kann die SKG nach eigenen Angaben künftig jährlich bis zu 6.000 Euro an Strom- und Wartungskosten einsparen.
Bis zu 6.000 Euro Einsparung pro Jahr
Staatssekretär Martin Rößler zeigte sich erfreut über den Besuch in der Rhön. "Als Mittelhesse ist mir die Rhön ans Herz gewachsen", sagte Rößler. Er betonte, dass Förderprogramme für Vereine wichtig seien, auch wenn die Verfahren mitunter viel Geduld erforderten. "In unserem Land ist es gut, dass solche Projekte durch Programme gefördert werden können, die seit 20 Jahren bestehen. Doch dafür braucht man einen langen Atem", erklärte er. Gleichzeitig sprach sich Rößler dafür aus, bürokratische Hürden abzubauen und Antragsverfahren zu vereinfachen. Das Land Hessen beteiligte sich mit 11.000 Euro, der Bund mit 8.617 Euro an der Maßnahme.
Landkreis und Stadt unterstützen die Modernisierung
Vom Landkreis Fulda gab es eine Förderung in Höhe von 7.163 Euro. Der Erste Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt verwies auf die Bedeutung der Vereinsförderung für die Region. Im Landkreis würden derzeit zahlreiche Flutlichtanlagen modernisiert. "Investitionen in Vereine sind wichtig. Sie schaffen Gemeinschaft und Heimat", betonte Schmitt.