Über 10.000 Studierende eingeschrieben
Neuer Lebensabschnitt beginnt - 2.400 Studenten starten an der Hochschule
Fotos: Erik Spiegel
12.10.2026 / FULDA -
Vorlesungen, Campusleben und Hausarbeiten stehen ab sofort für mehr als 2.400 Erstsemester an der Hochschule Fulda auf dem Programm. Damit sind erstmals mehr als 10.000 Studierende an der Bildungseinrichtung eingeschrieben. Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar zeigte sich bei der Begrüßung erfreut über die anhaltend hohe Nachfrage nach einem Studium in Fulda und hieß die Studienanfänger zum Start des Wintersemesters 2026/2027 willkommen.
Besonders hob Khakzar die mehr als 1.100 internationalen Studierenden hervor. Diese seien "wahnsinnig wertvoll" für die Hochschule und trügen zu einer vielfältigen und offenen Campusgemeinschaft bei. Studierende aus mehr als 100 Nationen hätten die Möglichkeit, voneinander zu lernen und neue Perspektiven kennenzulernen.
Neuer Lebensabschnitt für viele Studierende
Für viele Erstsemester beginnt mit dem Studienstart ein neuer Lebensabschnitt. Zahlreiche Studierende mussten ihren bisherigen Wohnort verlassen, sich in einer neuen Stadt orientieren und neue soziale Kontakte knüpfen. "Ein Stück weit sind viele von euch unsicher, ob die Entscheidung für Fulda die richtige war", sagte Khakzar.Eine endgültige Antwort darauf könne man meist erst rückblickend am Ende des Studiums geben. Die Erfahrungen ehemaliger Studierender zeigten jedoch, dass die überwiegende Mehrheit ihre Entscheidung nicht bereut habe, wie der Hochschulpräsident erklärte.
Nicht der perfekte Studiengang ist entscheidend
In seiner Begrüßungsrede ging Khakzar auch auf die Wahl des Studiengangs ein. Angesichts von mehr als 20.000 Bachelor- und Masterstudiengängen in Deutschland sei es statistisch nahezu unmöglich, den "perfekten Studiengang" zu finden. Wesentlich wichtiger als reines Fachwissen seien die Methoden und Kompetenzen, die während des Studiums vermittelt würden. AStA und Studierendenwerk werben für ihre Angebote
Für den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) sprachen die Vorsitzenden Nathalie Dost und Mara Sarusic. Sie bezeichneten den Studienbeginn ebenfalls als Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Ein Studium bestehe nicht nur aus Vorlesungen, Seminaren und Hausarbeiten. Es sei auch eine Zeit der persönlichen Entwicklung, in der junge Menschen neue Erfahrungen sammeln und ihren eigenen Weg finden könnten.Auch das Studierendenwerk Gießen stellte seine Angebote vor. Elena Ziegler von der Abteilung Beratung und Soziales verwies unter anderem auf Unterstützungsmöglichkeiten für Studierende mit Kindern. So gibt es beispielsweise spezielle Angebote in der Mensa für Kinder.