Dreireihentanz am Sonntag
Walzer, Rheinländer und Polka: Steinwand hält Kirmestradition lebendig
In Steinwand wird Tradition mit dem Dreireihentanz lebendig.
Fotos: Marvin Myketin
11.10.2026 / POPPENHAUSEN (WAKU) -
Das ist lebendige Tradition: Bei der Kirmes in Steinwand (Poppenhausen im Landkreis Fulda) stand am Sonntag der traditionelle Dreireihentanz auf dem Programm. Insgesamt 16 Paare der Kirmesgesellschaft zeigten ihr Können und führten damit einen Brauch fort, der seit Generationen fest zum Kirmesgeschehen gehört.
Walzer, Rheinländer und Polka: Bei der Kirmes in Steinwand wurde am Sonntagnachmittag wieder eine alte Tradition lebendig. Doch schon seit Freitag wird im Festzelt in Steinwand unterhalb der Kletterfelsen Kirmes gefeiert. Nach dem Auftakt mit der Kinderkirmes und der Band "Rhön Rabatz" am Freitag folgten am Samstag der Kirmesgottesdienst in der Kirche St. Georg in Poppenhausen und ein Partyabend mit der Onkelz-Coverband "Koma". Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen der Geselligkeit: Nach dem Frühschoppen am Vormittag folgte um 14 Uhr der traditionelle Dreireihentanz.
Insgesamt 32 Tänzerinnen und Tänzer, aufgeteilt in 16 Paare, beteiligten sich in diesem Jahr daran. Auf dem Programm standen ein Walzer, ein Rheinländer und eine Polka. Für die Kirmesgesellschaft ist der Tanz weit mehr als ein fester Programmpunkt. Er ist ein Stück gelebte Heimatverbundenheit, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.
"Das ist schon seit Generationen immer beliebt", erklärte der 26-jährige Ploatzknecht Claudius von der Kirmesgesellschaft gegenüber OSTHESSEN|NEWS mitten im Getümmel. Deshalb sei es allen wichtig, den alten Brauch auch für kommende Generationen zu bewahren.
Mit dem bisherigen Verlauf der Kirmes zeigte sich der Ploatzknecht rundum zufrieden. Die Veranstaltungen seien sehr gut besucht gewesen. Besonders der Samstagabend mit der renommierten Onkelz-Coverband "Koma" sei gut angekommen. Die ausgelassene Stimmung und der große Zuspruch zeigten, welchen Stellenwert die Kirmes im Ort habe.
Doch was macht die Kirmes für die Beteiligten eigentlich so besonders? "Es ist die Gemeinschaft, die vielen Freunde, die Unterhaltung und natürlich der Spaß und die Freude am gemeinsamen Feiern", so Claudius zu O|N. Auch das ein oder andere alkoholische Getränk dürfe dabei nicht fehlen, wie er mit einem Augenzwinkern verriet.
Nach dem Dreireihentanz geht das Programm am Sonntag mit Unterhaltung durch Sabine Hohmann weiter. Ganz vorbei ist die Kirmes damit aber noch nicht: Am Montagabend steht ab 19 Uhr der traditionelle Weizenbierabend auf dem Programm. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die "Feten-Buben & Sarah", während die Adebar Cooking Crew Rhöner Charme-Schnitzel serviert. (ms) +++