✕

Dreiste Masche

Fünfstellige Schadenshöhe durch Callcenterbetrug: Kriminalpolizei ermittelt

Betrüger machen sich sehr oft die Leichtgläubigkeit von Senioren zunutze.
Symbolfoto: Pixabay

09.10.2026 / ZEIL AM MAIN - Am Donnerstagabend täuschten bislang Unbekannte einen Rentner mit einer gängigen Masche. Der Geschädigte ist dazu gebracht worden, Schmuck und Bargeld an einen ihm Unbekannten zu übergeben. Der Beuteschaden liegt bei rund 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.



Am Donnerstag riefen die Täter bei dem Geschädigten an und berichteten, dass dessen Sohn im Krankenhaus sei und aufgrund einer Krebserkrankung dringend Medikamente benötige. In der Zeit zwischen 19:25 Uhr und 20:00 Uhr übergab der Rentner verschiedene Wertgegenstände in einer weißen MCM-Tasche. Der Betrüger verließ anschließend das Grundstück des Mannes und floh. Ort des Geschehens ist ein Einfamilienhaus in der Bamberger Straße.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft in diesem Zusammenhang auch auf Zeugenhinweise unter 0931/457-1732.

Die Präventionskampagnen des Polizeipräsidiums Unterfranken

Bereits Ende 2020 hat das Polizeipräsidium Unterfranken die Präventionskampagne "Leg´auf!" ins Leben gerufen. Zusätzlich startete im Juli 2022 auch an unterfränkischen Schulen die Kampagne "Ich schütze Oma und Opa". Mit den Kampagnen "Ich schütze Oma und Opa" sowie "Chill mal Oma" setzt die unterfränkische Polizei nun auf die Unterstützung von Jugendlichen sowie Schülerinnen und Schülern. Diese sollen Großeltern sowie ältere Bekannte auf die Betrugsmaschen der Täter aufmerksam machen.

Das Ziel dieser Kampagnen ist es, insbesondere ältere Menschen und deren Angehörige über die Phänomene wie "Enkeltrickbetrug" und "Falsche Polizeibeamte" zu informieren, zu sensibilisieren und Verhaltenstipps zu geben.

Die wichtigsten Botschaften sind:

(pg/pm) +++

Die Polizei ermittelt nun.
Symbolfoto: O|N / Marvin Myketin

X