Idee für den Tourismus
Auf der Wasserkuppe soll ein Vier-Sterne-Hotel entstehen
Archivfotos: O|N/Carina Jirsch
09.10.2026 / GERSFELD (RHÖN) -
Entsteht auf der Wasserkuppe ein Vier-Sterne-Hotel? Das ist der Wunsch des heimischen Landtagsabgeordneten Sebastian Müller für das Groenhoff-Areal auf Hessens höchstem Berg in Gersfeld (Rhön). Für ihn ist klar: "Grundsätzlich muss das Areal wiederbelebt werden." Und deshalb ist Müller gemeinsam mit Bernd Woide (beide CDU), Landrat aus Fulda, mit dem Finanzministerium in Gesprächen.
2021 erkannte Biologe Joachim Jenrich das Potenzial der ehemaligen Reichssegelflugschule. Im damaligen Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS sagte er: "Gerade solche Gebäude bilden eine Chance, daraus etwas Großes zu machen." Diese Meinung teilt der Landtagsabgeordnete Müller und wünscht sich einen touristischen Betrieb mit Strahlkraft in die Region für das 10.000 Quadratmeter große Areal. "Seit dem Ende des Jugendbildungszentrums wurde das Gebäude kaum genutzt. Das ist eine vertane Chance. Ich kann mir hier ein Vier-Sterne-Hotel, ausgerichtet auf Wellness und Familie mit guter Gastronomie, sehr gut vorstellen", sagte er O|N.
Denkmalschutz bringt Herausforderungen - doch Müller hat eine Vision
Hier stellt der historische Hintergrund eine Schwierigkeit dar: So muss beispielsweise ein passender Ort für die Ehrenhalle im Lilienthal-Haus gefunden werden. Eine weitere Herausforderung ist, dass der Gebäudekomplex unter Denkmalschutz steht. "Das Gebäude ist in einem schlechten Zustand, doch eine denkmalgerechte Sanierung würde exorbitante Kosten verursachen - jenseits der 50 Millionen Euro", so Müller. Seine Idee: Das Grönhoff-Haus und der Rundbau könnten erhalten bleiben, der hintere Teil samt Lilienthal-Haus - etwa zweidrittel des Areals - sollten abgerissen werden. Mit diesen Schritten würden die anstehenden Kosten deutlich geringer ausfallen.
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