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Liebes-Wirrwarr bei Günther Jauch

"Wer wird Millionär?": Astrid Baus aus Petersberg greift nach drei Millionen

Liebes-Wirrwarr bei Jauch: Die Petersbergerin Astrid Baus steht im Finale.
Screenshots: O|N/RTL

07.10.2026 / KÖLN/PETERSBERG - Was haben ein "Hasi", ein kariertes Hemd, ein geheimnisvolles Zauberbuch und ein Dodge RAM mit Seilwinde gemeinsam? Sie alle spielten eine Rolle beim Auftritt von Astrid Baus aus Petersberg (im Landkreis Fulda) bei "Wer wird Millionär?". Die Osthessin lieferte sich mit Günther Jauch einen unterhaltsamen Schlagabtausch, kassierte 32.000 Euro - und darf am Donnerstag noch einmal auf dem Ratestuhl Platz nehmen. Im Finale der "3-Millionen-Euro-Woche" könnte es für sie um bis zu drei Millionen Euro gehen.



27 Jahre hatte Baus auf diesen Augenblick gewartet. Dann ging plötzlich alles ziemlich schnell: Gerade einmal 16 Sekunden benötigte sie für die Auswahlfrage. Damit war klar: Die Petersbergerin darf zu Günther Jauch. Mit im Studio war Lebensgefährte Torsten, von Baus liebevoll "Hasi" genannt. Doch bevor der später noch eine besondere Rolle spielen sollte, musste erst einmal gequizzt werden. Und dabei zeigte sich schnell, dass Jauch mit seiner Kandidatin aus Osthessen einen unterhaltsamen Abend bekommen würde.

Ein geheimnisvolles Buch aus der Rhön

Schon bei der 1.000-Euro-Frage landeten Moderator und Kandidatin bei einem ungewöhnlichen Thema. Gefragt war nach einer Redewendung aus dem dritten Buch Mose. Baus kannte noch einen anderen Mose: das sogenannte "siebente Buch Mosis". Dabei handelt es sich um ein historisches Zauber- und Grimoire-Buch. "In der Rhön sind wir sehr abergläubisch. Das ist unter der Hand verkäuflich", erklärte die ehemalige Finanzbeamtin.

Jauch musste sich zunächst von seiner Redaktion erklären lassen, wovon seine Kandidatin überhaupt sprach. Baus nutzte die Gelegenheit für den nächsten Konter: "Sie müssen schon sagen, welchen Mose Sie meinen." Später musste Baus herausfinden, welcher Durchschnittswert der Deutschen 2025 bei 45,0 lag. Zur Auswahl standen unter anderem Schuhgröße, BMI, Wochenarbeitszeit und Alter. Die Petersbergerin grübelte - und aus dem Hintergrund bekam Jauch plötzlich Unterstützung. Auf seinem Bildschirm erschien eine wenig schmeichelhafte Einschätzung seiner Redaktion: "Sie hat keine Ahnung, sie hat drei Joker." Baus zog den Publikumsjoker. Ausgerechnet "Alter", das sie zuvor eher ausgeschlossen hatte, erwies sich als richtige Antwort. Damit war der Weg zu höheren Gewinnstufen frei. Spätestens bei 16.000 Euro stand fest, dass Baus die Voraussetzungen für das Finale erfüllt hatte.

Doch aufhören? Noch nicht. Eine Frage zur "Green Line", der Trennlinie zwischen dem von der Republik Zypern kontrollierten Gebiet und dem Nordteil der Insel, brachte ihr schließlich 32.000 Euro.

Moment mal, Herr Jauch - falsche Liebesgeschichte!

Das größte Durcheinander des Abends hatte anschließend nichts mit einer Quizfrage zu tun. Jauch wollte wissen, wie Baus ihren Lebensgefährten kennengelernt hatte. Die Petersbergerin erinnerte sich zunächst wenig romantisch an dessen Erscheinungsbild: "Es war schrecklich. Er hatte so ein kariertes Hemd an und so Klöpper, als würde er den K2 besteigen." Dann nahm das Gespräch allerdings eine merkwürdige Wendung. Jauch wollte plötzlich über Tischmanieren sprechen. Baus spielte zunächst noch mit: "Er hat geschmatzt, ja, aber worauf wollen Sie hinaus? Da waren so viele Männer." Als der Moderator schließlich von einem Treffen bei McDonald's erzählte, wurde die Petersbergerin endgültig misstrauisch.

"Das ist nicht meine Geschichte, haben Sie die richtige Karte?", fragte sie. Hatte er nicht. Jauch hatte tatsächlich zwei Kandidatinnen und deren Kennenlerngeschichten durcheinandergebracht. Besonders kurios: Auch bei der anderen Geschichte gab es offenbar einen Mann mit dem Kosenamen "Hasi". "Mein Hasi heißt aber auch Hasi", erklärte die andere Kandidatin - und machte die Verwirrung perfekt.

"Sie hat keine Ahnung. Sie hat keine Joker"

Bei 64.000 Euro wurde es für sie dann ernst. Ausgerechnet eine Fußballfrage rund um den Video-Assistenten VAR brachte die Petersbergerin ins Grübeln. Die Redaktion konnte sich einen erneuten Kommentar nicht verkneifen. Diesmal erschien bei Jauch: "Sie hat keine Ahnung. Sie hat keine Joker." Baus entschied sich gegen das Risiko und blieb bei ihren 32.000 Euro. Ganz vorbei war ihr Abenteuer damit aber nicht. "Wir sehen uns Donnerstag wieder", kündigte sie an. Jauch nahm es mit Humor: "Dem Schicksal können wir nicht entgehen."

Bis zu drei Millionen Euro sind möglich. Ob sie ihren bereits erspielten Betrag aufs Spiel setzen wird und wie weit sie im Finale kommt, entscheidet sich damit am Donnerstagabend. Einen Wunsch für einen möglichen Gewinn hat die Osthessin jedenfalls schon: einen Dodge RAM mit Seilwinde. Das ungewöhnliche Gefährt soll ihr unter anderem beim Pilzesammeln helfen - etwa dann, wenn Äste den Weg versperren. Ein Wunsch, der selbst den erfahrenen Günther Jauch überraschte. (ms) +++

27 Jahre hatte Baus auf diesen Augenblick gewartet. Dann ging plötzlich alles ziemlich schnell: Gerade einmal 16 Sekunden benötigte sie für die Auswahlfrage. Damit war klar: Die Petersbergerin darf zu Günther Jauch.

Bis zu drei Millionen Euro sind möglich. Ob sie ihren bereits erspielten Betrag aufs Spiel setzen wird und wie weit sie im Finale kommt, entscheidet sich damit am Donnerstagabend. Einen Wunsch für einen möglichen Gewinn hat die Osthessin jedenfalls schon: einen Dodge Ram mit Seilwinde.

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