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Lkw-Fahrer im Mittelpunkt

"Waren fahren, Würde bewahren": KAB fordert bessere Bedingungen

KAB Fulda macht auf Belastungen im Güterverkehr aufmerksam.
Symbolfoto: Pixabay

08.10.2026 / FULDA - Unter dem Motto "Waren fahren – Würde bewahren. Gute Arbeit auf dem Lkw" macht die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) auf die Arbeitsbedingungen im Straßengüterverkehr aufmerksam. Lange Abwesenheit von den Familien, Pausen und Ruhezeiten unter schwierigen Bedingungen, fehlende Stellplätze, schlechte sanitäre Einrichtungen, Zeit- und Kostendruck gehören für viele zum Arbeitsalltag.



"Am Tag der menschenwürdigen Arbeit dürfen wir die Menschen nicht vergessen, die jeden Tag Waren mit ihrem LKW bewegen, die wir zum täglichen Leben brauchen. Der Tag ist für uns Anlass, allen Menschen im Transportgeschäft für ihren Dienst an der Gesellschaft zu danken. Er ist aber auch Anlass zur Aufmerksamkeit. Menschenwürde gilt auch hinter dem Lenkrad und darf nicht dem Zeit- und Kostendruck geopfert werden", sagt Egon Schütz, Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Bistum Fulda.

Die KAB Fulda unterstütze deshalb die Forderung des KAB Bundesverbandes nach einer Sozialmaut. Dabei soll ein Cent pro mautpflichtigem Lkw-Kilometer dazu beitragen, Sanitäranlagen, Trinkwasserversorgung und Aufenthaltsmöglichkeiten an Rastplätzen zu verbessern.

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung ist ein katholischer Berufs- und Sozialverband, der sich seit über 175 Jahren für eine lebenswerte Arbeits- und Berufswelt einsetzt. Als Bewegung für soziale Gerechtigkeit positioniert sie sich politisch, beteiligt sich an öffentlichen Debatten und setzt Impulse zur aktiven Gestaltung der Zukunft. (js/pm)+++

KAB Vorsitzender Egon Schütz beim Citygottesdienst zum Tag der menschenwürdigen Arbeit in der Fuldaer Stadtpfarrkirche\r\n\r\n
Foto: M. Ziegler

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