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Zeichen gegen Antisemitismus

Zum dritten Jahrestag des Hamas-Angriffs: Gedenken und Protest

Anlässlich des dritten Jahrestags des Terrorangriffs der Hamas auf Israel wollten die Veranstalter ihre Solidarität mit den Menschen vor Ort sowie mit Juden in Fulda, der Region und weltweit zum Ausdruck bringen.
Fotos: Thomas König

08.10.2026 / FULDA - Am Mittwoch jährte sich das Massaker der Hamas in Israel mit mehr als 1.200 Toten zum dritten Mal: Unter dem Motto "Solidarität mit Israel - für Frieden im Nahen Osten und gegen jeden Antisemitismus" hatte die Jesus-Haus-Gemeinde Fulda am Mittwochmittag dazu eingeladen, gemeinsam auf dem Uniplatz der Opfer des Hamas-Massakers zu gedenken. Aber auch pro-palästinensische Gruppierungen waren vor Ort.



Anlässlich des dritten Jahrestags des Terrorangriffs der Hamas auf Israel wollten die Veranstalter ihre Solidarität mit den Menschen vor Ort sowie mit Juden in Fulda, der Region und weltweit zum Ausdruck bringen. "Wir sind für den Frieden in Nahost - für alle Notleidenden, auch Gaza", sagt Gemeindeleiter Thomas König im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. Besucher konnten sich während der Veranstaltung über die Schicksale israelischer Familien vor und nach dem Angriff informieren. Zudem wurden Informationen zu aktuellen antisemitischen Vorfällen in Deutschland und anderen Ländern bereitgestellt.

"Wir wollen mit unserer Geschichte mit dieser Demo ein Zeichen setzen - das ist unsere demokratische und christliche Pflicht", so König. "Wir stehen für die Freiheit und für ein offens jüdisches Leben in Deutschland." Positive Rückmeldungen bekamen die Veranstalter von Passanten. "Wir finden gut, dass ihr hier seid", waren die Reaktionen.

Neben mehreren Redebeiträgen fand auch eine Schweigeminute statt. Dabei wurde sowohl der Opfer des Hamas-Massakers als auch der zahlreichen Todesopfer im Gazastreifen gedacht. Mit der Gedenkveranstaltung wollten die Organisatoren ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen und zugleich für Frieden im Nahen Osten sowie die Sicherheit jüdischen Lebens werben.

Nur wenige Meter von der Gedenkveranstaltung entfernt informierte eine pro-palästinensische Gruppe an einem eigenen Stand über die im Zuge des Konflikts getöteten Menschen auf palästinensischer Seite. (jk/lu) +++

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