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"Freundschaft lebt vom Miteinander"

45 Eichenzeller besuchen Partnerstadt Plesná in Tschechien

Eichenzeller besuchen Partnerstadt.
Fotos: Grenzenlos Partnerschaftsverein Eichenzell

07.10.2026 / EICHENZELL/PLESNÁ - 45 Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Eichenzell haben im Rahmen einer dreitägigen Begegnungsreise ihre tschechische Partnerstadt Plesná besucht. Organisiert wurde die Fahrt vom Verein "Grenzenlos Partnerschaftsverein Eichenzell". Die Teilnehmer erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit historischen, kulturellen und persönlichen Begegnungen.


Offizieller Empfang und bewegende Einblicke

Die Reisegruppe startete am Freitagmorgen in Eichenzell und bezog nach der Ankunft im böhmischen Kurort Franzensbad ihr Quartier. Ein besonderer Höhepunkt des ersten Tages war der offizielle Empfang durch den Bürgermeister der Partnerstadt Plesná, Petr Schaller. Im Anschluss erhielten die Besucher bei einer Führung sowie einem Filmvortrag im Museum Einblicke in die Kriegs- und Nachkriegsgeschichte der Region sowie in die Geschichte der Vertreibung aus dem Egerland.

"Die Eindrücke aus dem Museum haben uns noch einmal vor Augen geführt, welche tiefen Spuren Krieg, Vertreibung und Neuanfang in den Familien hinterlassen haben. Umso wertvoller ist es, dass heute aus einer bewegten Geschichte eine lebendige Freundschaft zwischen unseren Städten entstanden ist", fasst die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Grenzenlos, Andrea Harms, ihre Eindrücke zusammen.

Westböhmen entdecken

Der Samstag stand ganz im Zeichen der kulturellen Entdeckung Westböhmens. Nach einer Stadtführung in Karlsbad erkundete die Reisegruppe die historische Stadt Loket (deutsch: Ellenbogen), bevor die Fahrt durch das Landschaftsgebiet Kaiserwald nach Chodová Planá führte. Dort klang der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen und einem geselligen Beisammensein in der traditionsreichen Gaststätte "Stará Sladovna" aus.

Viele Eindrücke im Gepäck

Am Sonntag trat die Gruppe nach erlebnisreichen Tagen die Heimreise nach Eichenzell an. Die Teilnehmer kehrten mit zahlreichen neuen Eindrücken, interessanten Gesprächen und wertvollen Erinnerungen zurück. Ein besonderer Dank gilt dem Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, das die Durchführung der grenzüberschreitenden Begegnungsreise durch seine Förderung ermöglicht hat. Dadurch konnte ein wichtiger Beitrag zur Vertiefung der Städtepartnerschaft sowie zum europäischen Miteinander geleistet werden. (pm/jk) +++





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