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Täter erbeuten Bargeld und Bankkarte

Perfide Betrugsmasche: Senior doppelt getäuscht - falsche Bank und Polizei

Unverschämte Vorfälle, die sich leider immer wieder häufen: Trickbetrüger nutzen Menschen - vor allem Senioren - zu ihrem Vorteil aus.
Symbolfoto: pixabay

05.10.2026 / HERINGEN (W.) - Unverschämte Vorfälle, die sich leider immer wieder häufen: Trickbetrüger nutzen Menschen - vor allem Senioren - zu ihrem Vorteil aus. So wurde auch ein Mann aus Heringen (Werra) Opfer dreister Betrüger. Diese riefen mittags bei dem Geschädigten aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg an, gaben sich als Bankmitarbeiter aus und behaupteten, aufgrund einer Abbuchung eines Onlinedienstleisters die Bankkarte des Mannes überprüfen zu müssen.



Einer der Trickbetrüger suchte anschließend die Wohnanschrift des Geschädigten auf und begab sich in dessen Wohnung. Er nahm die Bankkarte an sich, verließ die Wohnung und tätigte kurz darauf eine Bargeldabhebung eines vierstelligen Eurobetrags. Kurze Zeit später wurde der Senior mutmaßlich von denselben Trickbetrügern erneut telefonisch kontaktiert und darauf hingewiesen, dass die Polizei zwecks Spurensicherung aufgrund des vorangegangenen Diebstahls seiner Bankkarte zu seiner Wohnung kommen würde. Er ließ einen Unbekannten erneut in seine Wohnung, der in der Folge Bargeld in mittlerer dreistelliger Höhe entwendete und anschließend fußläufig flüchtete.

Der falsche Polizeibeamte wird wie folgt beschrieben:
Zeugen, die Hinweise zu den Sachverhalten oder zu sich auffällig verhaltenden Personen oder Fahrzeugen am Freitag zwischen 11 Uhr und 18 Uhr in Heringen machen können, werden gebeten, sich an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de zu wenden.

Da so etwas immer wieder passiert, hat die Polizei folgende Tipps:
Die Polizei mahnt daher zur Vorsicht: Trickbetrüger agieren oft professionell und nutzen jede Gelegenheit, um Vertrauen zu erschleichen. Wer aufmerksam bleibt, Hinweise ernst nimmt und im Zweifel selbst bei seiner Bank oder der 110 nachfragt, schützt sich am besten vor solchen perfiden Maschen. (mis/pm) +++

Die Polizei mahnt daher zur Vorsicht.

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