Eröffnung im Traditions-Landgasthof
Jossatal-Chef Uwe Koch investiert in historischen Saal: Ein wunderbarer Ort
Ein Großteil der Familie kurz vor der Eröffnungsparty am Sonntagvormittag im neuen Saal des Landgasthofes Jossatal in Oberjossa: Christine Beck, Marie Beck, Johann Beck, Bettina Veapi, Thorsten Beck, Lukas Koch, Uwe Koch, Philipp Streck, Paul Koch, Ernest Veapi und Adrian Veapi (von links)
Fotos: Hans-Hubertus Braune
05.10.2026 / BREITENBACH/H. -
Er ist ein Schmuckstück geworden und zog am Sonntag bei der großen Eröffnungsparty die Blicke der vielen Gäste auf sich: der aufwendig renovierte Saal des Landgasthofes und Hotels "Jossatal" im Breitenbacher Ortsteil Oberjossa (Landkreis Hersfeld-Rotenburg).
Nach der erfolgreichen Sanierung dieses wunderschönen Projektes hatte der Chef des alteingesessenen Hauses unweit der Bundesstraße B62 seine Familie, die Mitarbeiter, Handwerker, Freunde, Lieferanten und die kommunale Politik am Sonntagmittag zu Weißwurst, Leberkäse und Kartoffelsalat eingeladen. Natürlich gab es auch die passenden Getränke, etwa von der Engel-Brauerei, deren Seniorchef Alexander Fach extra aus dem fränkischen Crailsheim angereist war, und von der Schlitzer Destillerie.
Der Landgasthof Jossatal bietet neben dem Saal für Feierlichkeiten, der Bauernstube sowie der Gaststube rund 30 Zimmer, die Koch während der Pandemie ebenfalls saniert hatte und damit unternehmerischen Weitblick bewies. In herrlich idyllischer Lage gelegen, genießen die Reisenden aus vielen Ländern die Ruhe, die sie nur wenige Kilometer von der A7-Anschlussstelle Niederaula entfernt im Jossatal finden. In der Urlaubszeit freuen sich auch die Kinder, dass sie die beiden Pferde Nena und Odin streicheln können.
Ohne das hervorragende Team geht es nicht
Dieses Landleben vereint der Landgasthof Jossatal mit dem Hotel und dem gastronomischen Angebot mit hochwertiger, regionaler Küche im Restaurant. Koch ist froh, dass er sich auf sein eingespieltes Team verlassen kann: "Was beim Housekeeping beginnt, wo jeden Tag fast 30 Zimmer hergerichtet werden, oder das Servicepersonal, welches unsere Gäste im Restaurant verwöhnt, und natürlich auch meine Mitarbeiter in der Küche, die für das kulinarische Wohl unserer Gäste sorgen und die Unterstützung bei der Pflege unseres Areals", ist der Chef dankbar.
Uwe Koch führt den Betrieb in der vierten Generation, hat ihn vom Seniorchef Paul übernommen und mit seinem jüngeren Sohn Lukas ist auch die Nachfolge gesichert. Der familiäre Zusammenhalt ist ein Erfolgsrezept und auch während der Eröffnungsparty spürbar. Alle sind sie gekommen und haben mit angepackt. "Ich bin meiner Familie und meinen Mitarbeitern sehr dankbar, dass sie mich so hervorragend unterstützen. Ohne deren täglichen und unermüdlichen Einsatz hätten wir so ein großes Projekt nicht durchführen können", sagt Koch im OSTHESSEN|NEWS-Gespräch.
Im Sommer haben sie das große Bauprojekt gestemmt: Ursprünglich wollte Koch "nur" das Dach sanieren. Doch beim Abriss der alten Konstruktion wurde schnell klar: Auch ein Teil der Seitenwände musste erneuert werden. Gemeinsam mit seiner Familie entschied Koch, den kompletten Saal zu modernisieren. Gemeinsam mit Carsten Schmidt und seinen Mitarbeitern von Dach- und Holzbau Schmidt aus Breitenbach am Herzberg wurden spontan die Pläne angepasst und umgesetzt. "Das hat alles reibungslos und ohne Bauverzögerung geklappt", lobte Koch während seiner Eröffnungsrede. Für den Innenausbau setzte er auf XXXL-Objekteinrichtungen aus Würzburg. Mit ihnen hatte er schon die Zimmer neu eingerichtet. "Als wir von Uwe Koch gefragt wurden, haben wir sofort zugestimmt und im Brainstorming die Anforderungen und Vorstellungen des Bauherrn abgestimmt", sagt Projektleiter Harald Fatt im O|N-Gespräch. Die ehemals hohe Decke wurde abgesenkt. Das feine Eichenparkett blieb erhalten und wurde vom Fachbetrieb Nuhn aus dem Ortsteil Hatterode aufgearbeitet. Für die Elektroarbeiten war Uwe Hofmann aus Niederjossa zuständig.
Breitenbachs Bürgermeister Volker Jaritz brachte es in seinem Beitrag auf den Punkt: "Der Saal ist elegant, modern, funktional und heimelig, so dass sich die Menschen wohlfühlen. Vielen Dank, Uwe, dass Du uns so was Schönes geschaffen hast." Schon der erste Anblick erzeugt einen "Wow-Effekt". Dafür sorgt beispielsweise der "Eyecatcher" an den Wänden, die elegant beleuchtet werden. "Die Tapete ist tatsächlich aus gepresstem Heu. Dieses ist mit einer leichten Harzschicht überzogen. Wenn sie nah dran gehen, riechen sie den Heugeruch", sagt Fatt. Die mobilen Raumteiler mit heimischen Motiven sind ein weiterer wunderschöner Blickfang. Auch die Beleuchtung passt hervorragend ins Gesamtbild. "Unser Kunde hat sehr viel Wert auf hochwertige Materialien und Möbel gelegt", sagt Fatt weiter. Diese wurden in der eigenen Werkstatt produziert.
Der neue Saal bietet rund 80 Gästen Platz und ist mit einer Klimaanlage ausgestattet, was den Betrieb flexibel macht. Direkt angeschlossen ist die gemütliche Gaststube mit ihrem dörflichen Charakter. Diese gemütliche Atmosphäre, gepaart mit moderner Technik, sorgt dafür, dass der Landgasthof Jossatal auch für die Zukunft bestens aufgestellt ist. "Es ist in der Tat ein sehr schönes Projekt. Mir gefällt es sehr gut", sagte Landrat Torsten Warnecke. Er war ebenfalls wie Bürgermeister Jörg Schäfer, seinem Vorgänger Volker Jaritz und Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach sowie vielen weiteren Gästen gekommen, um der heimischen Gastrofamilie für das gelungene Projekt zu gratulieren.
Sehen Sie nachfolgend einige Eindrücke von der Eröffnungsparty von unserem OSTHESSEN|NEWS-Fotografen Hans-Hubertus Braune. (hhb) +++